Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
231
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2 Buch, 4 Kap. 23!

eigentlich zu reden / ist der Basalt eine Art gleich»farbiger Äava, so wie es diese noch izo am häufig-sten ist. ES finden sich aber zwo Arten von Basalt,nämlich der schwarze als der gewöhnliche/ undder grünliche. Ans jenem sind sonderlich Thieregearbeitet/ als die Löwen am Aufgangc zum Cam-pidoglio/ und die Sphinx e in der Villa B o rgh esc.Die zween größten Sphinxe aber/ einer im Vaticano,^)der andere in der Villa Giulia/ beide von zehnPalmen lang/ sind von röthlichem Granite. Ausschwarzem Basalte sind unter andern auch die zwoangeführeten Statuen des folgenden und späternägyptischen StylS im Campidoglio, und einige klei-nere Figuren. Ferner wird ans Basalt, und zwarans dieser gemeinsten Art desselben/ diejenige Sta-tue des' Pescen n i nS Nig er gewesen sein/ die nachdem SvartianuS/ aus schwarzem Steine war/und diesem Kaiser von dem Könige in Theben ge-schiket wurde/ an dem Giebel dessen Hauses in Romdieselbe noch zu den Zeiten des gedachten Scriben-ten stand/ und es war dieselbe mit einer griechischenInschrift begleitet. -) Die Farbe des StcinS deu-tete symbolisch auf den Namen Niger. WederÄgypten noch Theben hatten damals Könige/ undman kan dieses nicht anders als von einem römi-schen Befehlshaber/ welcher gleichsam anstatt desKönigs' zu Theben war/ verstehen,- wie dieses vonmir bereits erkläret worden. Ver grünliche Basaltfindet sich von verschiedenen Stufen in dieser Farbe,

I Dieser je;» in dem Musco Pio - Clemcntino be-findliche Svliinr ist 12 Palm, der andere ist 10 Palm»nd ans einem nuchr an Schwarz als an Rothgränzenden Granit. F e a.

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