Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
230
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230 Geschichte der Kunst.

drei der größten im M u s e o C ap i t o lino. Ausschwärzlichem Granite ist die große Isis an ebendem Orte,^) und nebst dieser ist die größte Figurein angeführeter vermc-neter AnubiS/ groß wie dieNatur/ in der Villa Alba n i/') o? nc die andern anzu-führen. Jene Art von gröberen Körnern dienete amhäufigsten zu Säulen. ES ist e>ne neuere Fabel/wen in vielen Büchern vorgegeben wird/ PabstAlexander VII. habe eine von den Eksäulen ander Vorhalle des Pantheons aus Granit der InselElba verfertigen lassen; diese Säule ist von rothemGranite / der vornehmlich Ägypten eigen ist.

Z. 10. Der gewöhnliche B a sa l t ist ein Stein/der mit der Lava deS VesuviuS/ womit ganz Nea-pel gepflastert ist/ auch mit den Pflastersteinen deralten römischen Straßen zu vergleichen ist/ und

1) Es ist überflüssig / anzumcrke», daß ein großer Gelehr,ter, Scaliger cin 8ea>ii;>-rii>n.) und ein neuerer Rei-sender, Motra»e r. 2.11.225.) giebst An-dern^ sich haben träume» lassen , daß der Granit durchKunst gemacht sei. In Spanien ist ein Überfluß von al>lerhand Art Granit, und es ist der gemeinste Stein da-selbst ; es findet sich derselbe auch in Deutschland und inandern Ländern. Winckelma n.

2) M 0N t fa U c 0 n ölippl. t. 2. IIvn. 6. cli.1. nur». 6. pl. Z6. >>. 1Z1.) hält diese Statue der Isisfür schwarzen Basalt, und Fea nir Basnltgranit.M e»e r.

Dhne Grund hält Nassei sO.^serv^i^. ale. nut.

III0IIUNI. tüv. 5. x. sz.) diese Statue fiir Basalt.Me»e r.

.i) Das Pflaster der älteste» römischen Straßen, wie der ViaAppia, vor der Ansbessernng durck> Traj a n u s, vonder Seite der vvntinischen Süwpse, ist von Kalkstein.Die Nön'.er bediente» sich der ihnen am nächsten liegen-»en Steine. Fea.