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verwahret/ und drei derselben bestzet das Museumdes Collegii Nomani, von welchen die eine überma-let ist.
K. 8. Der ägyptischen Steine gibt es ver-schiedene Arten, wie bekant ist/ nämlich Granit/Basalt und Porphyr.
K. 9. Der Granit, welcher der äthiopischeMarmor des Herodotus/ oder der thebaischeStein sein soll, ist von zwiefacher Art, nämlichder wrisse und der schwarze und der rotheund weißliche.^) Der erstere findet sich in vie-len Ländern, jedoch nicht so vollkommen von FarbeAnd Härte als der ägyptische: der zweite aber istallein aus Ägypten gekommen. Aus dieser Art Gra-nit sind alle Obelisken gehauen, auch finden sich vieleStatuen aus denselben gearbeitet, unter andern
i) Es gibt nicht blos zwei, sonder» viel mehr Arte»von Granit, z, B. einen grünlich melirten und einenbeinahe ganz grünen. Aus diesem leztern sind die Ta-feln am Fnßgestelle der Statue des h. P errus in derVatikanischen Basilika, die man gewöhnlich aus grünemPorphyr gearbeitet glaubt, wovon sie sich aber dadurch un-terscheiden, daß der grüne Granit weniger fest ist, unddie eingesprengten weisst» Fleke desselben weniger bestimtsind. Visconti hat für das Museum Pio > Cleme n-tinum einen Fuß von grünem Granit ohne diese weis-sen Fleken erstanden, woran der Stein in seiner Artso schön ist, daß er selbst mit dem Plasma di Smeral-do wetteisern könte. Noch eine andere seltene Art vonGranit gibt es, der Vajolato genant wird; und essind, ausser den sür das Museum P i o - Cle m e n ri» u mVon Visconti angeschasten Stüken, auch die zwei gro»ßen Säulen am Altare des h> Gregorius in der vati-canischen Basilika aus diesem Steine gearbeitet. Vie-le andere noch feinere und festere Granne werden vonden Künstlern ag » ptischer Mar m o r genant. Ein sehrseltener Granit von blaßgelber Farbe mit schwarze»Punkten gehört zu den festeste». Fea.