Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
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228
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228 Geschichte der Kunst.

K. 6. Was zum zweiten die Materie be-trift/ in welcher die ägyptischen Werke gearbeitetsind/ so finden sich Figuren von gebranter Erde/von Hol)/ von Stein und von Erzte.

Von kleinen Figuren in gebranter Erde fin-det sich/ wie der Grav CayluS berichtet/einegroße Menge in der Insel Cypern/ weil dieselbe denPlolemäern unterworfen war/ und also auch mitAgvptern wird besezet gewesen sein. Es sind auchverschiedene dieser Figuren in dem wahrhaftigenalten Styl ihrer Künstler gearbeitet/ und mit Hie-roglyphen bezeichnet/ in dem Tempel der Isis zuPompeji entdeket worden; und ich selbst besize fünfkleine solche Priester der Isis/ und noch mehrerebefinden sich in dem Museo Herrn HamiltonS/bevollmächtigten großbritanischen Ministers zu Nea-pel/ die alle einander ähnlich/ und mit einem grü-nen Schmelze oder einer Glätte überzogen sind. 2)Es halten diese Figuren in den kreuzweis auf derBrust gelegeten Hände»/ in der linken einen Stab/und in der rechte»/ nebst der gewöhnlichen Peitsche,ein Band/ woran hinten auf der linken Schulterein Täfelchen hänget. Dieses Täfelchen ist an zwogrößeren Figuren dieser Art/ in dem herculanischenMuseo / mit Hieroglyphen bezeichnet/ wie man deut-lich siehet.

§.7. Hölzerne Figuren/ nach Art der Mu-mien gestaltet/ werden in verschiedenen Museis

1) ^ecueil t. 4. pl. 14. n. Z. p. 4Z.

2) Entweder sind sie nur einfach überzogen oder auch zu»weilen ganze aus ienem Schmelz verserrigt/ den man fürein den, chinesischen ähnliches Porcellan hält, nach C an-tu s. 4. pl. 6. uum. 5. i>. 24. t.5. xl. ,4, x> Zg. ) F ca.

Z) Sind auch zum Theil wirkliche Mnmienkaste», Fea,