Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
225
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2 Buch, 4 Kap. -2Z

Z, 3. Alle übrig gebliebene ägyptische Figurensind mit unendlichem Fleisse geendiget/ geglättetund geschliffen/ und es ist keine einzige mit dembloßen Eisen völlig geendiget, wie eS einige derbesten griechischen Statuen in Marmor sind, weilauf diesem Wege dem Granit und dem Basalt keineglatte Fläche zu geben war. Die Figuren an derSpize der hoben Obelisken sind wie Bilder, die inder Nähe müßen betrachtet werden, ausgeführet/welches an dem barberinisch eii/ und sonderlichan dem Obelisko der Sonnen/ welche beide lie-gen/ zu sehen ist. svnverllcy oaSOhr eines Sphinx mit so viel Verständniß undFeinheit ausgearbeitet/ daß sich an griechischen er-hobenen Arbeiten in Marmor kein vollkommener ge«endigetes Ol,r findet. Eben diesen Fleiß siehet manan einem wirklich alten ägyptischen Steine des sto-schi scheu Musei/ welcher in der Ausarbeitungden besten griechischen geschnittenen Steinen nichtsnachgibt.') Es stellet dieser Stein, welcher ein ausser-vrdentlich schöner Onyx ist/ eine sizende Isis vor/nnd ist nach Art der Arbeit auf den Obelisken ge-schnitten; unö da unter der oberen sehr dünnen La-ge von bräunlicher und eigener Farbe des Steins /ein weisseS Blättchen lieget/ so sind bis dahin Ge-sicht/ Arme und Hände/ nebst dem Stuhle/ tiefergearbeitet / um diese weiß zu haben.

Die Augen hökleten die ägyptischen Künstler zu-weilen auS/ um Augäpfel von besonderer Materiehineinzusczen/ wie man an einer oben erwähneten

dieser Statue (I. 2. cli. 4. t. >, p, 28g.), daß sie auifünf Stuten zusammcngesezt sei, wie auch die Abbil-dung bei Fea zeigt. Meyer.

t) lBe schreib, k. g eschuitt. Stei»e :e. t Kl. 2 Abth.

Num.)