Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
224
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Geschichte der Kunst.

unter den ägyptischen Gottheiten in dem sogenan-ten KanovuS in der Villa dcS Kaisers Hab ri-tt nuS zu Tivoli/ wo er gefunden worden. DieserWeg zuarbeiten/ welchen DivdoruS angibt / müß-te aber nur bei einigen kolossalen Statuen gebrau-chet worden sein/ weil alle andere ägyptische Sta-tuen aus einem Stüke sind. ES redet aberDiodoruS selbst von vielen ägyptischen Kolossenaus einem Stiike/ von denen sich noch bis izoeinige erhalten haben: ?) »nter jenen war die Sta-tue des Königs Osymandya, deren Füße siebenEllen in der Länge hatten.

gekommenen, >Z römische Palm hohen Iu»n Ln»uvi>na urtheilt/ die ursvrünalich aus mehreren zusammen-gefügten Stüke» des feinsten »arischen Marmors gear-beitet ist. F e a.

Schiklicher kan indessen aus den aus zwei Stüken be-stehenden cavitolinische» Antinous dasjenige a»ge<wendet werden, was Visconti (»lu? ?><, - t, 2.

x. 35 ) aus Veranlassung der von ihm erklärten obernHalste eines auf eben diese Weise gearbeiteten schönenVakchus bemerkt:Wegen des bequemern TrausvortS» verfertigte man die Statuen aus mehrern Stüken,1, und gewöhnlich aus zweien. Vornehmlich solche, Mlu- be ich, die entfernt von dem Ort ihrer BcMnmung gearbeitet wurden, zum Gebrauch oder iuiii Schmuk der Paläste und Landhäuser von Priv.>cverso»en, und damit sich diese Werke auch, nach Beliebe» der Eigen- tünier, leicht von einer Stelle zur andern versezen lie- ßen. Drei weibliche Statuen im Museo Cavito^1, lino und eine, die den Kaiser Hadrianus in derz, Nüstung darstellt, im Palaste Nuspoli, find so gear>z, beitet, und von allen ist so wie von dem erwähnten>, Bakckius) die untere Hälfte verloren gegangen. M e >> e r.

») I.. 1. 5. 47 46.

2) pococke, descript. t. i. Iiooli. 2. cliax. 3. p. 106.

Z) Oio6. 8!c. I i. §. 47.

Aber Pococke sagt in der gegebenen Beschreibung