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3 (1825)
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Geschichte der Kunst.

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Geschichtschreiber verstanden werden. Den ist esglaublich/ wie es alle Übersezer nehmen/ daß dieStatue von dem Wirbel bis' auf die Schämn ge-theilet gewesen/ so wie Jupiter/ nach der Fa-bel/ das' erste Geschlecht dopelter Menschen vonoben mitten durchgeschnitten? Die Ägypter würdenein solches Werk eben so wenig/ als den Menschen/den ihnen der erste PtolemöuS sehen ließ/ wel-cher auf diese Art halb weiß und halb schwarz war/geschäzet haben. Zum Beispiele meiner Erklä-rung kan ich den mehrmal erwähneten ägyptischenAntinouS des Musei Capitolini anführe»/als welcher aus zwo Hälften bestehet/ welche unter derHüfte/ lind unter dem Rande des Schurzes zusam-mengesezet stnd: derselbe wäre also als eine Nach-ahmung der Ägypter auch in diesem Stüke anzuse-hen. 'i) Es stand dieser AntinouS vermuthlich

j) Man lese, anstatt x-i-i-» -i-«»

snimsl. I. I. j,. 14. ellir.

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I. 2. c. ^0.) und bedenke, daß XÄT-St niemalsvon einer Bewegung von etwas an, sondern vom Ver-hältnisse und, von der Folge gebrauchet wird. Rho-d oman s und W esse iing s Muthmaßung aufkan gi»? uicht statt finden; die alte Lesart komt

der wahrs-heinlichen Nichtigkeit näher. Winckcl man.

2) PIllivn, <ü»i>viv> x, >go>

Z) I.ucisn. c. 4. 26.

4) Das, der AntinouS im Mnseo Cavitolino auszwei Hälften zusammen.,esezt ist, muß man nicht derNachahmung des äguxtischen Stuls, sondern vielmehrder Natur des parischen Marmors zuschreiben, welchersich nach Plinius (I. Z6. c. s. scct. >z.) und Jsi-dor (Lhui. I >6^ c. 5.) nicht in sehr großen Sinkenfand, wie auch Visconti von der ans dem PalastePaganica in das Museum Pio Clemeiitinum