Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
206
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Z05 Geschichte der Kunst.

bauen sind, i) Der Styl aber ist hier allein da»Kcnzcichen/ nicht die Hieroglyphen; den ob sichgleich dieselben an keiner Nachahmung ägyptischerFiguren/ von welchen in dem nächsten Absaze z» re-den ist/ finden/ so sind hingegen auch wahrhaftigalte ägyptische Werke ohne das geringste von solchenZeichen. Unter denselben sind zween Obelisken/ dervor St. Peter, und der bei S Maria Mag-giore; und PliniuS merket dieses von zweenanderen an. 2) An den Löwen am Aufgange zum

jZ Als der Autor diese Stelle schrieb / hatte er »ochnicht beobachtet, daß die beiden im Museo Capito-lino befindlichen I si ssta tu e n von Nasalt, von denener eben zuvor aefprochen, wirklich eingegrabene Hiero-glyphen haben, aus der Bafis sowohl als aus der Säule,an welcher sie stehen. Späterhin unterrichtete er sichauch über diesen Punkt besser, und gedachte in der vor-läufige» Abhaudlungzu de» Denkmalen §> 22.der Hieroglyphen an den erwähnten Statuen, und scheinteben daher seine Meinung von der Zeit, da solche ,ArtSchrift ausser Übung kam, geändert zu haben. Den amangeführten Orte bestreiket er fowohl den Pater Kir-cher, der (VLdip. t. Z. p. 5,15.) behaupten woll-te , Gebrauch und Keiitniß der Hieroglyphen sei in Ägyp-ten schon seit der Eroberung durch den Kambyses ver-loren gegangen, als andere Ungenante, welche vermu-then, dieses wäre im Anfange der griechischen Herschastüber Ägypten daselbst geschehen; findet es hingegen wahr-scheinlich , daß Keiitniß und Gebrauch hieroglyphischerSchrift sich damals noch erhalten habe, aber attmählig,indem Religion und Mythologie der Griechen in Ägyp-ten immer mehr um sich gegriffen, in's Abnehmen ge-rathen , und endlich ganz erloschen sei. Diese Meinungscheint auch mit Nükficht auf die seither geschehenenEnrdckungen immer noch annehmlich, ,a sogar durchdieselben neue Bekräftigung erhalten zu haben. Meycrnach Fea.z) 1^. 36. c. 3. scct. 14. n.

Die beiden Von Plinius erwähnten, 48 Cubitus