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der Villa Albani/ ist den ältesten ägyptischen völ-lig ähnlich; den beide haben senkrecht hängende Ar-me/ die/ ausser einer durchbohreten Öfnung an derersteren/ völlig an der Seite anliegen/ und hintenstehen sie an einer ekichten Säule/ wie alle ältestenägyptischen Figuren. Die zweite Statue hat freie-re/ jedoch nicht abgesonderte Arme/ und mit dereinen Hand hält sie ein Horn des Überflussesmit Früchten; diese hat den Nüken frei und ist ohneSäule.
§.2. Diese Figuren sind von ägyptischenMeistern/ aber unter der Rcgirung der Grie-chen/ gemachet/ die ihre Götter/ und also auchihre Kunst/ in Ägypten cinsühreten / sowie sie wie-derum ägyptische Gebräuche annahmen. Den dadie Ägypter zur Zeit des Platv/ das ist: da sie sichvon.Zeit zu Zeit der persischen Herschast entzöge»/Statuen machen lasse»/ wie die oben angeführeteNachricht desselben bezeuget: -) so wird auch unterden Ptolemäern die Kunst von ihren eigene»Meistern geübet worden sein/ welches die fortdau-ernde Beobachtung ilireS GötterdiensteS um so vielwahrscheinlicher machet. Die Figuren dieses leztenStyls unterscheiden sich auch dadurch/ daß sie keineHieroglyphen haben/ welche an den mehresten älte-sten ägyptischen Figuren/ theils an deren Base,theils an der Säule/ an welcher sie stehen/ einge-
j) Daß die aguptifchen Figuren beständig i» steifer Stel-lung und mit an der Seite herabhängenden Armen ge-bildet stnd, will Pa uiv (reeller?!,, see. pait. 5eel. 4.I>. ?6o.) ron der Gewohnheit, Mumien und todte Kör-Per nachzubilden, herleiten. A m 0 rett i.
Die von ihm angeführten Gründe sind aber, wie un?dünkt, ohne Sehalt. Meyer.
2) B. t K. 10 §>Z