Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
198
Einzelbild herunterladen
 

49» Geschichte der Kunst.

licher aus einerJsis/ die in meinen alten Denk-malen beigebracht worden/^) und über der Haubeeine sogenante uumidische Henne aufgesezet hat/deren Flügel auf der Seite, der Schwanz aber hin-terwärts / herunterhängen.

t) l Numero 7Z^

Fea sagt (t. >, p. >o3.), er sehe keine» Auffgzvon Feder»/ sondern blos eine Haube mit kleine»Falten, ohngesähr wie an ägyptischen Figuren ge-wöhnlich vorkommen. Wen indessen dieses Vorgebe»Grund haben soll, so mükte die eben cilirte Abbildungin den D e nk m alen Numero 7 i durchaus falsch sein, weil»iclit allein Federn, sonder» auch Kops, Schwanz,Füße und Flügel eines Vogels ans dem Kovse derIsis deutlich ausgedrükt sind. Dali Ausfäze von frem-den Haaren gebräuchlich wareu, leidet keinen Zweifel,und geht sowohl aus Winckelmaiis eigene», i» derfolgenden Note vorgetragenen Bemerkungen, als ausandern von Fea beigebrachte» Stelle» und Denkmale!»hervor. Mei>er.

Z) In der ersten Ausgabe von 1764 (S. 51.1 ist da§Vorstehende über den Aussaz von fremden Haare» a» ägyp-tische» Figure» weitläufiger ausgeführt, und obgleich dieseStelle des Testes in der wiener Ausgabe vonWinekelma» wahrfchei»lich selbst, »ach reifern Ein-sichte», zusam»icnge;ogc» werde»: so e»thält sie »achjener frühern Ausgabe dennoch einiges, was für Alter-tumsforscher angenehm sei» köüte, und hat uns alsowerth geschienen, hier in den Noten beigebracht z» wer-de». Sie lautet also: Von besonderem Hauvtxuze will ich hier nur dasjenige berühren, was von Andern nicht bemerket ist. Es finden sich Aussäze von srenide» Haare», wie ich an einem der ältesten weibliche» ägyvtische» Kovse i» der Villa Altieri z» sehen glaube. Diese Haare fi»d in unzählige ganz kleine geri»gelte Loken geleget, und hänge» vorwärts vo»der Achsel herunter: es si»d, glaube ich, a» tansettd kleine Lökche», welche jedesmal an eigenen Haaren i»