Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
197
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2 Buch/ 2 Kap.

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Hauptschnink der ägyptischen Könige war. Da aberdieser Aufsaz aus der Müze mehr Ähnlichkeit mit ei-nem Zierat von Federn hat/ und da sich findet, daßdie ägyptische Gottheit Kneph/ ihr Gott Schö-pfer/ Flügel auf dem Haupte trug/ und zwar kö-nigliche Flügel/ das ist: wie Könige zu tragen pflege-ten:^) so wird dieser Schmuk nicht allein dasjenigesei»/ womit derselbe eine Ähnlichkeit hat/ sondernda gedachte Gottheit nicht ausserdem bekaiit ist/jene Figuren aber an allen Obelisken wiederholetsind/ so ist daraus zu schließen/ daß dieselben Kö-nige vorstellen.

Einige Figuren/ sowohl mäilliche als weibliche,haben vier Reihen/ welche Steine/ Perlen und der-gleichen vorstellen/ als eine Mantille über dieBrust hängen/ welcher Zierat sich sonderlich an Ka-nopen und Mumien findet.

§. 23. Weibliche Figuren haben allezeit denKops mit einer Haube bedeket/ und dieselbe ist zu-weilen in fast unzählige kleine Falten geleget/ wiesie der angeführete Kopf von grünem Vasalt in derVilla Albani hat. An dieser Haube ist auf derStirne ein länglicht cingefasseter Stein vorgestel-let/ und an diesem Kopfe allein ist der Anfang vonHaaren über der Stirn angedeutet. Einige Figu-ren der Isis' haben auf dem Haupte einen Puz/welcher einem Aufsaze von fremden Haaren glei-chet/ in der That aber/ und besonders an der einengroßen ZsiS im Museo Capitolino / aus Federnzusammengesezet scheinet. -) Dieses wird wahrschein-

welcher sagt, daß dieses Gesträuch Vom Lotus/ einerder Sonne geweihten Pflanze, war. Etwas Ähnlichessagt Diodorns (I. i. c, K2.). F e a.

1) in üuscl,. xrazparitt. evgiiA. I. Z. c. »l .p. i »5.

2) ÄIus. t. Z. tüv. 76.