Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
195
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2 Buch/ 2 Kap. 195

wärtS/ nach Art des Scheffels auf dem Hanpte desSerapiS/ und Müzen von dieser Form werde»/ wieeinige Bilder der alten persischen Könige an denTrümmern von PersepoliS tragen/ von den ArabernKankal/das ist: Scheffel/genennet. Eben sol-che Müzen tragen die sizcndcn Figuren unter derSpize eines Obelisken. Vorn an der Müze erhebetsich eine Schlange/ so wie auch an den Köpfen phö-nijischcr Gottheiten über der Stirne/ auf Münzender Hnsel Malta.

bett sind, waren nicht bestimt, diese zu befestigen, son-dern sie sollen einen Theil des vorgebundenen falschenBartes vorstellen/ welcher zwar iezo nicht deutlich mehrwahrzunehmen ist, weil die Statue gerade au derselbenGrelle beschädigt und restaurirt worden. Die weiter»diese Meinung unterstüzenden Gründe nebst der Ausle-gung dieses merkwürdigen Denkmals sind im MusesP i o - C i e m e n t i n o (t. 2> p, ZiZg.) nachzulesen,wo auch ttüv. 16.) die Abbildung desselben zu finden ist.Bei Caylus (l. pl, 7. »,4.) sind zwei ähnliche, Vis-contis Meinung bestärkende Figuren, wovon die ersteeine Müze hat, wie die des Aldus Manutius; diezweite (t. >>I. >, n. S.) hat eine einfache, sehr wenigerhobene Müze, derjenigen ähnlich, welche bei den Geist-lichen in Italien üblich ist. Feg u. Melier.

5) reliA. peis. c. 2Z. 3v5.

2) Jakob Gronov (pries. a>I I. t!. <^i!rc.

x. g.) hat hier seiner Einbildung Plaz gegelen, und sichFiguren vorgestellet, die ihm geschienen den Kops mitdem Felle malthesischer kleiner Hnnde bedeket zu haben,Von welchen der Schwanz über der Stirn in die Höhesiehe, und glaubet, er habe hier die wahre Ableitungdes Wortes --vv>,, der Helm, gesunden, als welcher inden allcrältesten Zeiten aus dem Felle eines Hunde-kcvsS gemachet war. An andern ägyptischen Kövfensiehet man anstatt der Schlange eine Eidere (IZc-^er, 1'!lc5, 15,'.->»>!, I, ?, p. Z01.). Gedachte ungründlicheEilibildung dieses Gelehrten erscheinet noch mehr das,