Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
193
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2 Buch/ 2 Kap. i!)Z

selbe unten nicht erweitert/ so siebet das Untertheildieser Figur einer Walze ähnlich/ so daß die Füßean derselben nicht sichtbar sind. Es hält dieselbevor der Brust einen sizenden CynocephaluS/ ineinem Kästchen/ welche? mit vier säulenweise ange-deuteten Reihen von Hieroglyphen besezet ist.

K. 20. Die erhobenen übermaleten Figuren, diesich zu Theben und in anderen Gebäude» iu Ägyp-ten erhalten habe»/ solle»/ wie des Osiris Klei-dung gemalct war/2) ohne Abweichung/ und ohneLicht und Schatten sein. Dieses aber muß unsnicht so sehr/ als den, der es berichtet, befremden;den alle erhobene Werke bekommen Licht und Schat-ten durch sich selbst, sie mögen in weissem Marmor,oder von einer andern einzigen Farbe sein, und eSwürde alles an ihnen verworren werden, wen manim Mermalen derselben mit dem Erhobenen undVertieferen es wie in der Malerei halten wollte.

§. 21. Die Bekleidung oder Bedekung desHauptes ist mancherlei, und wurde von den Künst-lern mit besonderem Fleiße ausgearbeitet. ES tru-gen zwar im gemeinen Leben die Männer dasselbegewöhnlich unbedeket/ und waren hierin das Gegen-theil der Perser/ wie HerodotuS über die ver-rat» et 8ucc, ilescr. ,11 IVom» nio<1. t, i. r!ono Z, p,löä.) Fea,

Z) Diese in das Museum P i o - C l e »i e n t i n n m ge-kommene Statue ist eine in änliche und nicht einew ei b l i ch e Figur, wie die Schultern, Brust und Händczeigen. Sie ist wahrscheinlich ein Pastovhoros, wel-cher in einem kleinen Kästchen das Bild eines sizendenKerkovitheken hält. Die Fuße sieht man nicht, weil siefehlen; der Kopf ist zum Theil ergänzt. Fea.

2) ?Iul.irc!>, ge Is. et (Zs, p, ZS2.

3) IVuillcns U'iirels iu ^>rel. 20. 22. 2,

Winckelman. z. 9