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3 (1825)
Entstehung
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189
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2 Buch/ 2 Kap.

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Priester waren in wcisse Baumwolle gekleidet.Die »änlichen Figuren aber sind alle nakend/ so-wohl in Statuen/ als an Obelisken/ und auf an-dern Werken, bis auf einen Schurz/^) welcher überdie Hüften angeleget ist/ und den Unterleib be-deket; dieser Schurz ist in gan; kleine Falten ge-

j) Plittiu's (l. Ig. c. I, sect. 2. 5 Z ), Plutarchus

(<le Iz. et Os. t. 2. p. 352.) und Grarius Faliscus(L^liei-et. V. 424Z.) sagen deutlich, daß die Priester sichin Leinen kleideten, weßhalb sie auch Un!g-'i-> hießen.Dieszm widerspricht Plinius nicht, weil er versichert,daß die baumwollenen Kleider den Priestern die an-genehmsten waren, indem dieses den Gebrauch eines an-der» Stoffes zu Kleidern aus keine Weise ausschließt.NachHerodotus 5I.2. c.Z?.) bedienten sich die Priesternur der leinene» Kleider , und so wird es auch wohl zuseiner Zeit gewesen sein, weil die baumwollenen Zeugeaus Indien nach Äaypten kamen und deßhalb damals nochnicht sehr gewöhnlich waren. Hieri» wird man noch mehrdurch den Umstand bestärkt, daß dieser Autor nie desAnbaues dir Baumwolle in Ägypten, wohl aber inIndien gedenkt sl, Z. c, >>6 ) Späterhin ward dieserBaum vielleicht durch die Griechen auch iii einigen Thei-len Ägyptens und zwar besonders in den östlichen ange-pflanzt. (plin. I. e. pliüiic. Ouum»5t. l. 7. e. i5 ) Vollder Zeit an werden sich die Priester dieses Zeuges we-gen seiner Weisse und Weichheit bedient haben. Die ei,gentliche Wolle verabscheuten ste, weil sie von Thierenkömt. (kl^oilot. I. 2. e. 61.) Fea.

Wyttenbach erklärt die Stelle Herodots (-«x.p. Z55.) richtiger: lu^entes pectora

nui1al)snt Zli ^Inn^enöuni, sell ne «lteriu?; niillar« tui' cor-

nek. nt. Siebelis.

2) Auch zwei weibliche Figuren mit einem Schurze steht manauf der isischen Tafel unter dem Buchstaben Fea.

Z) Die ägyptischen »»änlichen Figuren haben sehr häufigauch ein großes g»f die Brust herunterhängendes Hals-