^»8 Geschichte der Kunst.
fig gebauet wurde, und ihr Rok/ Kalasirisgenant/ an welchem unten ein gekräuselter Streifoder Rand mit vielen Falten genähet war/-) gingihnen bis auf die Füße, über welchen die Männereinen weissen Mantel von Tuch schlugen: "i) ihre
man (in den Denkmalen , 1 Th. 27K. 5 Num.) hatgeglaubt, baß diese Svhinre die einzigen mit Menschen-händen wären, ohne des von Canlus beigebrachten l^undauch in Feas übersezuug, t. >, p.go. abgebildeten? sowie noch zwei anderer im Museo Ercolanense,(pittur? t. tnv. 66. Zog.) zu gedenken. Fea.
Auch der Svhinr in dem Gemälde des ödivus indem na so Nischen Grabmale hatte Menschenhände.(S. B ellori) Er hat überdies Flügel und sizt.Lessing.
j) Salmasius In Lolinum p. gc>8.) will aus
einer Stelle des Dichters Gratius schließen, daß dasLeinen in Äg»vten kaum zuaereichet habe, die Priesterzu kleide». Unterdessen gedenket Plinins vier Artenvon ägyvtischem Leinen, und der Dichter scheinet nur dieMenge der Priester haben anzeigen zu wollen. Win-ck e l m a ki.
2) Herociot. I. 2. c. gi. Polluc. Onoin. I. 7. c. >6.segm. 71.
3) kocl^rt. plilll. et I. I. e. 16. p. 416.
Ä Männer und Weiber hatten, wie auch ihre Statuen zei-gen, eine freie herunterhängende Kleidung, ohne irgendeinen Gürtel, ausgenommen bei Trauerfällen, wo ihreSitte der griechische» ganz entgegengesczt war.
6nt. I. 2. c. S5.) Um sich bei solchen Fällen gürten zukönnen, nähten sie, von der Sitte anderer Völker ab-weichend, nach Herodotus (I. 2. c. Z6.) eine Schnnr oderein Band unter dem Kleide an. Gegürteter Kleidungbedienten sich anch bei religiösen Feierlichkeiten und Pro-cessionen die vielen dabei angestellten Priester und ein-geweihten Weiber, wie sich au der Pompa Jsiacaim Palaste Mattei zeigt, (I^cas, äu Lvstuiue t. I.rdsx. 2>) Fea^