2 Buch, 2 Kap. a«?
s-p-»-? nennet/ 2) hat nach meiner Meinung diebeiden Geschlechter derselben andeuten wollen. Be-sonders zu merken sind die Spbinxe an den vierSeiten der Spize des ObeliskS der Sonnen, welcheMenschenhände haben, mit spizigen Nageln reißen-der Thiere. 2)
§. 17. Nach dieser Untersuchung der Zeichnungdes Ratenden des ältern ägyptischen StylS, geheich zu der Bekleidung der Figuren eben diesesStyls, und merke zuerst an, daß dieselbe vornehm-lich von Leinen war, welches in diesem Lande häu-
Haare des Sphinr violct. Hiev kan auch beiläufig ange-merkt werde», daH W incke l »> a n in seinen Denkmalentt Tl>. 27 K. S§.) aus Versehen äg» vti sche Svhinremit einem Barte, anstatt gri echisch e geschrieben. Fea.
1) 1^. 2. c. >78.
2) Diese von den Altertumsforscher» und Künstlern ange-nommene Meinung ist ein aus den von diesen Figurengemachten Gm'sabgnssen entstandener Irrtum, indemman nicht daran dachte, daß bei diesem in den Granitverliest gearbeiteten Basrelief die vier langen nicht gutgezeichneten und genau unterschiedenen, fondern nur durcheinen tiefen Einfchnitt angezeigten Finger nothwendig,wen sie in G»vs abgegossen werden, anders und zwargleichsam spizig und gebogen erscheinen müßen, wie manes auch an den Figuren der isischen Tafel beiPig-norius steht. Die Daumen, welche im Steine gutgebildet stnd, haben nicht diefe Form und erscheinen nichtsvizig. sEine mit Sorgfalt verfertigte Abbildung des ambesten gearbeiteten Svhinx auf dem obern Theile des Sbe-lifkes der Sonne, steht man in Feas übersezung(l. p,j77.) und die zu dieser Ausgabe gehörige Abbil-dung Num. 25. ist nach derselben gemacht.^ Es ist sonderbar, dafi an diesem, so wie noch an einem andernSvhinr des gedachten Sbeliskes (der aus der dritten Seiteist verdorben und den auf der vierten sah man sonst nicht,weil er gegen die Erde lag,) die Hände verkehrt sind,wie man auch in der Nachbildung wahrnehmen kan. Win-