186 Geschichte der Kunst.
wie NMII auf einer erhobenen Arbeit von gebrametErde siehet/ die indem kleinen farnesischen Palasiestehet, i) HerodotuS, wen er die Sphinxe
soll: so mußte er mänlich und weiblich sein/ wieman es auch auf Denkmalen bemerkt, (piilurs
p, ZoS.) Der griechische Svhinr war ei» idealischesUngeheuer mit dem Kopfe und der Brust eines Räthselvorlegenden Mädchens (Luripid, ?I>«nis5. v, s,Z. 8u-
W<Iip. V. 6l6, Stilen, t. 6. c. >5. ?Iui!>rcI>.
Griechen jedevnia», der wizig und räthselhast sprach/ein Svhinr genant ward. — Winckelman zählt inden Denkmalen (l Th. 27 K. 5 §.) in der VillaBorghese sechs, und in der Villa Albani zwei ägyp-tische Svhinre mit einem Hodensak. Es finden sich derennoch drei/ einer in der Villa des Pabstes Julius,jezo im Museo Pio-Clementino/ und zwei in deminnern daran stoßenden Garten. Fea.l) Ein ähnliches Basrelief aus gebranter Erde besizt inRom der Pater Stefano Dumont, Minvrit,Diefer Svhinr ist von dein äussersten Ende der Vorder-Pfoten bis zum Anfang des Schwanzes zehn römische Zolllang und liegt wie die andern Sphinxe. Er ist ziemlichstark erhoben und man köiite sagen in griechischerManier gearbeitet/ wie die von Fea in seiner übensezung (I. >. i>, ,07.) gegebene Abbildung zeigt. Obdle Hinterfüße die eines Löwen/ eines Efels/ einesPferdes oder eines Boks sind/ läßt sich nicht mitGewißheit bestimmen. Winckelman in feiner Be-schreib. d. gefchnitt. Steine lZ K. l Abth.Nuin, 27.) und in den Denkmalen tl Th. 27 K.5 §.) gedenkt als einer Seltenheit der Hinterfüßeeines Svhinr/ welche Pferdefüßen ähnlich fehen,an einen, Helme der Pallas auf einer Münze von Veliatei Golzius (kücilia ei maAn.i Or-eci-,, t 22. n> 7.).Allein auf diefer Tafel sind keine Münzen vonVelia. übrigens ist das hier gedachte Vasrelief desPaters Dumont 8 romifche Zoll hoch/ der Grund istblau und an einigen Stellen roth, der Bart und die