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welchen PindaruS beschreibet / und wie man ihnan einem schönen Altare der Villa Albani siehet/aus' dem gemeinen Gebrauche genommen. H
Z. 15. Dasjenige/ was uns Porphyrius ausdem Numenius lehret/ daß die ägyptischenGottheiten nicht ans festem Boden stehe»/ sondernauf einem Schiffe: und daß nicht allein die Sonne/sondern alle Seele»/ nach der Lehre der Ägypter/auf den, flüssigen Elemente schwimmen/ wodurch derangeführete Scribent das Schweben des GeistesGottes auf dem Wasser/ in der mosaischenBeschreibung der Schöpfung hat erläutern wolle»/so wie Thales behauptete/ daß die Erde wie einSchif auf dem Wasser ruhe: 5) ebe» diese Lehre ineinigen Denkmalen abgebildet. In der Villa Ludo-visi stehet eine kleine Isis von Marmor mit dem
1) ?)tli> 7. v. lo,
2) DerVogelkops am obern gekrumten Ende der Stäbe,in der Hand »»änlicher ägyptischer Figur««, ist höchstwahrscheinlich weder mehr »och weniger, als eine Ver-zierung. Den es finden sich dergleichen Figuren mitStäben, welche zwar überhaupt auf ähnliche Weise ge-krinnt sind, ohne jedoch in einen Vogelkops zu endigen,wie sich z. B. an dem Stäbe der sizenden Figur eineswahrhastig alrägyptischcn, aus Sukomoros geschnizten,mit rother, weisser und schwarzer Farbe bemalten Bas-reliefs, im Museo B orgia zu Nelletri, nachweisen läßt,welches Visconti (Mus. k>io - dlem. t. 2. p. io5.)bekant gemacht, und (t, 299.) die Abbildung davon gege-ben. Er bemerkt übrigens noch, Diodorns sageblos, der pffugsörmige Stab oder Zepter,
sei das eigne Abzeichen aller ägyptische»Priester. Meyer.
3) De ^ntro c. «c>. p. I I.
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