is2 Geschichte der Kunst.
Erde liegen. Eben so/ wie es dem gelehrten Bian-chini ergangen ist/^) welcher einen solchen Stab inder Hand der Figur an der Spize des flaminischenObelisks auf dem Plaze an der Porta del Popolv/der Anzeige des DiodoruS zufolge/ erkläret. DieAlten hatten zwo Arten Pflüge; der eine war/ wieder unsrige/ aus mehrern Stüken zusammengesezet/ undhieß «j>->7-z>5v der andere hieß
und bestand aus einem einzigen Stuke/ das ist/ eswar das Hintere Ende/ welches den Winkel machet/^-5 genant/ von Anderen woran unten
das Pflugeisen festgemachet wird/ aus einem Stükemit der Stange/ an welcher die Ochsen ziehen. Einsolcher Pflug ist derjenige/ mit welchem der HeldEchetluS beiMarathon wider die Perser streitendauf mehreren hctrurischcn/ bisher von niemand er-klärten Begräbnißurnen vorgestellet ist. Mit einemPfluge von dieser Art hat der Stab mit dem Vogel-lopfe in der Hand der Könige auf ägyptischen Denk-malen/ wen man denselben in der Ferne stehet/ vielÄhnlichkeit/ und eS ist hieraus wahrscheinlich/ wieDiodorus diesen mit jenem verwechseln können.Auch die Griechen trugen Stäbe/ oben mit Vögelngezieret. 5) Bei den Assyriern war/ nach dem Hero-dotus/ ein Apfel/ eine Rose/ Lilie/ ein Adler/oder sonst etwas oben darauf geschnizet. Eswar also der Adler oben auf dem Stäbe ZupiterS/
i) Ist. uiv. 289.
s) Hesiocl. Oper, et Dies v. ^33. Ilniu. X. X. v. 353-et 703.
3) Lt^inol. v.
4) I. 1. e. et c. 32.
5) 8c1ioI. 36 ^.risto^i. ^.v. v. 510. et Lerglcr. Not.
6) I.. 1. c. 196.