Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
184
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Geschichte der Kunst.

linken Fuße auf einem Schiffe, und auf zwo rundenBasen in der Villa Matt ei/ wo der von den Rö-mern angenommene ägyptische Götterdienst abgebildetist, stehet eine Figur mit beiden Füßen auf einemSchiffe. Noch näher aber konit jener Lehre derÄgypter die Sonne/ welche nebst dem persönlichgemacheten Monde auf einem Wagen von vier Pfer-den gezogen stehet/ und dieser fähret auf einemSchiffe: dieses Bild auf einem Gefäße von ge-brauter Erde/ in der vaticanischen Bibliothek/ ge-malet/ ist in meinen alten Denkmalen bekantgemachet worden.

§. 16. Die Sphinxe der Ägypter haben bei-derlei Geschlecht/ das ist: sie sind vorne weiblich/ undHaben einen weiblichen Kopf/ und hinten mäulich/wo sich die Hoden zeigen. Dieses ist noch von nie-mand angemerket. Ich gab dieses aus einem Steine desstoschischen Musei an/^) und ich zeigete dadurchdie Erklärung der bisher nicht verstandenen Stelle desPoeten PhilemoN/ 'i) welcher von mänlichen

O Schiffe mit ägvxtischen Gottheiten finde» sich auf mehrerualten Denkmale», z. B. an den Überbleibseln des Grab-mals des Königs Ssymandues (pococke'5 ä-^ci-ipt,vk lke ZZzüt. vol >> pl.42. k'altt'eUi i»5cr c. 7. p, 5ZZ>),auf eine», Waffergesaße oder Eimer vo» Bronze Marli».

z>. 162.), auf einer Gemme bei G o ri t»nt. cl, 4. 5g. ,l. >. 128 .Z, wo er glaubt, dasGanze auf den vo» der Ifis und dem S si r is den Schiffen-den ertheilten Sckuzeuud auf das Fest der Isis, „.-»vigiumIsillis genant, beziehen zu müßen. (Luvnarroti osscrv.kstoi'. 80^,1'. alc. wv. Z7. 434.) F e a.

2) sl Th. 7 K. 2 §. Num. 22.Z

Z) Beschreib, d. geschnitt. Steine?c. in der Vor-rede.

4) I. >4. c, 22. sn. 77. I. g> 0.7. n. 2g.^

?lthenäus führt die Stelle, wovon hier die Rede