2 Buch, 2 Kap.
Hand der mäiilichen Figuren haben insgemein, an-statt des Knopfs/ einen Vogelkopf, welches amdeutlichsten zu sehen ist an den sizenden Figuren aufbeiden Seiten einer großen Tafel von rothem Gra-nit, in dem Garten des Palastes Barberini,^eben wie diejenigen, die nahe an der Spize desObelisken eingehauen sind, zeigen. Diese Stäbescheinet Diodorns für einen Pflug angesehen zuhaben;-1) den er saget, daß die Figuren ägyptischerKönige einen Pflug gehalten, es sind aber Stäbeoben mit dem Kopfe eines Vogels. Dieser Vogelist entweder derjenige, welchen die Einwohner vonÄgypten Abukerdan nennen, in der Größe eineskleinen Kranichs, oder eS ist der Vogel Epops derGriechen, von den Römern Upupa genant. Hierfraget sich aber, was dieser Stab Ähnliches habe miteinem Pflnge, und wie Diodorus eins mit demandern habe verwechseln können? Dieses zu erklären,muß man voraussczen/ daß dieser Scribent vermuth-lich aus sich selbst diese Deutung von besageten Stäbengemachet habe, welche er von weitem an der Höheder Obelisken, und nicht in der Nähe, gesehen, wiees in Rom geschehen kan, wo drei derselben auf der
I) Nach Synesius (calvit. encom. i» iine p. 114.) istdie obere Spi;e die Klaue eines wilden Thiers, dieuntere der Schnabel eines heiligen Vogels, welchender Autor wie Piguorius slVlensa lit.
-8.) für einen Wiedehopf hält. Dieser Stab dientenach Diodorus (I, Z. Z, Z.) den Königen als Zepter; nachHerodot (I. 2. -c. 6Z,) trugen ihn die Priester bei einerProcession, und schlugen sich fodaii bei ihrer Zurnkkunstin dem Tcmvel mit denen herum, die zur Bewachungdesselben zurukgebliebe» waren. Lxplic, <Is
-zuelij, ni»n. sing, Z. iZ. x. igg) Fea,
2> ^Denkmale, Z?um. 7S.ZZ) I.. Z. Z. Z.