Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
180
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Iisy Geschichte der Kunst.

mänlichen Figuren in eben dem Orte/ weil siekein Kenzeichen einer Gottheit haben, können auchStatuen der Könige oder der Hohenpriester sein:den es standen Statuen dieser lezteren zu Theben.Von den Flügeln der ägyptischen Gottheiten wirdin dem dritten Absaze dieses zweiten StukS geredet.ES kaii hier zugleich bemerket werden, daß das Si-strum keiner Figur auf irgend einem alten ägypti-schen Werke in Rom, in die Hand gegeben ist;ja man siehet dieses Instrument auf denselben, ausserauf dem Nande der isischen Tafel, gar nichtvorgestellet, und dieienigen irren sich, welche, wieB ia nchi ni, ^) es auf mehr als auf einem Obeliskv,wollen gefunden haben; welches ich bereits an einemandern Orte angemerket habe. Die Stäbe in der

ohne Zweifel ägyptische Postophora; nebst noch meh-rer» andern. Meyer.

Was gegen Herodots Zeugnik geht, bezieht sichwohl nur auf spätere Zeiten. Siebe lis.t) Oben(S. l5l. Note) ist eines runden, nur auf der einenSeite glatt gearbeiteten Basaments von graulichem Gra-nite, niit einer Spferprocession in der fiorentinischen Ga-leric gedacht, wo eine der Figuren wirklich ein Si-strum hält. Vermuthlich ist dieses uralt scheinende Mo-nument aus Rom nach Florenz gebracht worden, aberWinckelma ii niuß es nicht gckant haben. Meyer.2) Lacciuni <Ie si,lr. I>. 17. ^Beschreib, d.geschnitt.Steine ic. in der Vorrede.)

Die gedachte Stelle ist in des Paters Bacchini an-geführtem Buche nirgends zu finden. Das Sistrnniist auf der Vorderseite des von Winckelman svä>lerhin tKap. 4. §.4.) erwähnten Wassergefäßes oderEimers von Bronze erhoben gearbeitet. Fea.

Das Sistrum ist nickt allein in der Einfassung derjfifchen Tafel, Figur l. beim Kircher, wie HerrWinckelman sagt, sondern auch in dem dritten Feldeder Tafel selbst, bei der Figur 6 nach dem Kircher.Lefsing.