2 Buch/ 2 Kap. 577
eine kleine sizendc Figur mit einem HundSkopfe ineben dieser Villa; die vierte von eben dieserBildung ist in dem Palaste Barberini; und diefünfte Figur mit dem Kopfe einer Kaze ist in derVilla Borghese. Die ersten vier Statuen sindvon schwärzlichem Granite.
tz. 5.5. Der Kopf der zweiten von diesen Fi-guren ist auf dessen Hintertheilc mit der gewöhnlichenÄgyptischen Haube bedeket/ welche in viele Faltengeleget, rundlich vorne/ und hinten über die Achselnan zween Palmen lang herunterhänget/ und es erhe-bet sich hinterwärts' an dem Kopfe eins runde Scheibe/die/ wo sie nicht die Sonne oder den Mond bildensoll/ als ein sogenauter LimbuS angesehen werdenkan/2) welcher nachher auch unter den Griechen undRömern den Bildnissen der Götter und der Kaisergegeben wurde. Zlusserordentlich ist unter den hereu-lanischen Gemälden einOsiris auf einem schwarze»Grunde/ an welchem das Gesicht/ die Arme unddie Füße eine blaue Farbe haben/ worin vermuth-lich eine symbolische Deutung verborgen lieget/ dawir wissen/ daß die Ägypter dem Bilde der Sonne/
1) „Die Mythologen pflegen, sagt Banier
z, I. 6> ck> 2. srt. 4. in l!nc)/ den Anubis mit demI,zu verwechseln," wie Winckelnian eZhier mit dem zu thun scheint. AnnbiS
hat eine menschliche Gestalt mit einem Hnndskovse. Derund der gewöhnliche Affe, sinddrei verschiedene Arten desselben Tbiergeschlechts.
«le Iiist. snliiisl. l. 2. c. 6. Lullon, liist. »at. t. 14.nomencl. lv. OioZ. 8!c. I. 3. Z. 35.
.Dlisn. ile nat. sniin-il. I. 4. c, 46 ) F e a.
Die Figur, von welcher im Terte die Rede ist,findet sich in Feas übersezung (t. >. t»v. 9.) abge-bildet. Meyer.
2) ?in. t- 2. tsv. »0.
3) IkiZ. t. 4. tsv. 69.