Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
176
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Geschichte der Kunst.

worden, so will ich mich hier auf einige besondereAnmerkungen einschriinken.

§. 12. Von Gottheiten, welchen man einenKopf der Thiere gegeben, in welchen die Ägypterjene verehreten, haben sich wenige in Statuen erhal-ten; und ich glaube, daß sich nur folgende in Rombefinden. Die erste, im Palaste Barberini, miteinem Sperbcrkopfe, stellet den Osiris vor,^) undder Kopf dieses Vogels soll in der Figur des Osirisden griechischen Apollo bilden: diesem aber war,nach dem HomeruS, der Sperber eigen, unddessen Bote, weil derselbe mit offenen Augen in dieSonne zu sehen vermag. Die zweite Statue inder Villa Albani, von gleicher Größe, mit einemKopfe, welcher etwas von einem Löwen, von einerKaze und vom Hunde hat, ist ein AnubiS,^) indessen Gestalt zugleich der Löwe, der ebenfalls ver-ehret wurde, 5) vermischet war. Die dritte ist

>) liirclicr. Wllip. ^gz-pt. t. 3. üz-nt, I. e> 4 x. 5oi.Donati Koma vet. nc rec. I. ». c.22. x. öo.

2) O«lvs-o-. v. XV. v. 525,

Andere Gründe führt Clemens Alexandrinnian (üti-oni. 1.5. », 7. x> 671,), Porphyrins (6s-ldstineiit. 1.4. p, z?5,) und Eusebius (6e pl'wx.evanA, I. >. c. Z.) F e a.

4) Diese Statue ist weder ein Annbis noch ein Sfiris,sondern vielmehr eine weibliche/ wahrscheinlich dieIsis Vorstellende Figur, sdie Abbildung davon in FeasÜbersezung, t. >. tav. S.1 wie stch noch leichter zei-gen würde, wen man ihr bei Ergänzung der Hände,Arme und Beine gefälligere Formen gegeben hätte.Sie hat, wie die Figur auf der isischen Tafel

coniect. in tali. L<n,I». keru»

Iin> t. 7. p. Zgo ) den Kops einer dem Löwengeschlechtähnliche» Kazenart. (8xankl>m, <Ze usu et xr^t. num.

6iüs. 5. n> 2> t> I, x. Z4Z. Slrul». l, 17. x. I >2l.) F e i>,

L) Luseb, äe xricx. cvanß. I. Z. c. 4.