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3 (1825)
Entstehung
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167
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2 Buch/ 1 Kap.

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leiden eine Ausnahme in den Thieren der ägypti-schen Kunst. Unter diesen sind sonderlich anzufüh-ren ein großer Sphinx von Basalt in der VillaBorghese/ i) zween Löwen am Ausgange zum Campi-dogliv/ und zween andere an der Fontana Feli-ce;2) den diese Thiere sind mit vielem Verständnisse^mit einer zierlichen Mannigfaltigkeit sanft ablenkenderUmrisse und flüssig unterbrochener Theile/ gearbei-tet, 5) Die grofien Umdreher unter den Hüften/die an den menschlichen Figuren unbestimt Über-gängen sind / erscheinen an den Thieren/ nebst derNöhre der Schenkel und anderen Gebeinen/ mitnachdrüklicher Zierlichkeit ausgeführet; und gleich-wohl sind die Löwen an befageter Fontana mitHieroglyphen bezeichnet, die sich an den andern ge-

i) t. Z. 5^nt. »O. c. Z.

il/ul. c. 2. ^6.?.

Z) Die beide Löwen am Zlufgange zum Camvidoglio lindunter den noch vorhandene» altäguvtifche» Werken un-streitig diejenige»/ welche i» der Kunst am »leisten befrie»digen. Die Gestalt der Thiere ist theils wohl aufgefaßt/theils auch i» gedrungene» sehr kräftige» Verhältnissengut dargestellt. Diefes/ verbünde» mit der ruhige»Lage und äusserste» Simvlicität der Umrisse/ gibt demGanzen einen wahrhaft großen Charakter. Der zur Lin-ken liegende Löwe ist in verschiedene Stiike zerbrochengewesen und wieder zufammengefezt worden; der anderehat weniger gelitten. Eben fo- viel Ruhiges in derLag?/ und eben fo viel Einfachheit in den Umrisse»/ aberweniger Großheit im Ganze»/ haben auch die beiden an-dern ägyptischen Löwe» an der Fontana Felice aufdem Plaze vor den Vädern des D i o e l e ti» nu §. Vondem großen Svhinr in der Villa Borghese ist an-zumerken/ daß der Kopf desselben modern ist. Zwei klei-nere besser erhaltene Svliinre/ der eine von grünli-chen!/ der andere von fchwärzljchem Bafalt/ in dem Parkeder gedachte» Villa / gehöre» , mit zu de» beste» undschönsten altägyptifche» Denkmalen der Kunst. Me»er.