166 Geschichte der Kunst.
te, l) in welcher Stellung die drei vii Mxi vor dendrei Capellen des olympischen Jupiters zu Nomstanden. 2)
§. In der großen Einheit der Zeichnung ih-rer Figuren sind die Knochen und Muskeln wenig/Nerven und Adern hingegen gar nicht angedeutet;aber die Knie/ die Knöchel des Fußes/ und eineAnzeige vom Ellenbogen zeigen sich erhaben/ wie inder Natur: der Rüken ist wegen der Säule/ an wel-cher ihre Statuen aus einem Stüke mit derselben/gestellet sind/ nicht sichtbar. Die wenig ausschwei-fenden Umrisse ihrer Figuren sind zugleich eine Ur-sache der engen und zusammengezogenen Form der-selbe»/ durch welche Petronius den ägyptischenStyl in der Kunst bedeutet. Es unterscheidensich auch ägyptische/ sonderlich mänliche Figurendurch den ungewöhnlich schmalen Leib über derHüfte.
ß.L. Diese angegebenen Eigenschaften und Ken-zeichen des ägyptischen SrylS/ sowohl die Umschrei-bung und die Formen in fast geraden Linie»/ alsdie wenige Andeutung der Knochen und Muskeln/
Maus in der Hand hielt/ nüiße stehen!» gewesen sein/und beruft sich deßhalb aus eine kleine uralte Bronze,welche im Königreiche Neavel gesunden worden, seit 177Saber im Mnseo der vaticanischeu Bibliothek befindlichist. Nachher kam dieser Gelehrte von seiner zuerst ge-faßten Meinung znriik, und erkante in gedachter Bronzeeine weibliche/ wahrscheinlich hetr n r i sch e Figur,welche ein Schweinchen auf dem ?lrme trägt. In seinerUbersezung (l. z. >Iei rüini, 1>. ^29. t. !.
tav. 5) findet man die Bronze von drei Seiten. abgebU-det. Meyer.
>) (!!c <Io n^t. Deor. 1. 2. c. 42.
2) t'estus:
3) 8ül. c. 2. p. >Z. cilit. Lurm.