Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
165
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2 Buch/ 2 Kap. 165

tischer Figuren anzuzeigen scheinen/ und wie die-selben an den ältesten hetrurischen Figuren von Erztsind/ finden sich nur allein an siz enden Figuren.Die Füße/ welche wahrhaftig alt sind/ stehen paral-lel/ und nicht auswärts/ aber wie ein geschobenesParallellineal; einer stehet voraus vor dem andern.An einer mänlichen Figur von vierzehen Palmenhoch/ in der Villa Albani/ ist die Weite von ei-nem Fuße zum andern über drei Palme. Die Armehängen an mänlichen Figuren gerade herunter längsden Seiten/ an welche sie/ wie fest angebrütet/ ver-einiget liegen/ und folglich haben dergleichen Figu-ren gar keine Handlung/ als welche vornehmlichdurch Bewegung der Arme und der Hände auSge-drukct wird. Diese Unbeweglichkeit derselben ist einBeweis nicht von der Ungeschiklichkeit ihrer Künstler/sondern von einer in Statuen festgesezeten und an-genommenen Regel/ nach welcher sie/ wie nach einemund ebendemselben Muster gearbeitet haben: den dieHandlung, welche sie ihren Figuren gegeben/ zeigetsich an Obelisken und auf anderen Werken; undvielleicht haben auch einige Statuen die Hände freigehabt/ wie man aus derjenigen schließen köüte/ dieeinen König vorstelletc/ welcher eine MauS iu derHand hielt/ wen dieselbe nicht eine sizende/ son-dern eine stehende Figur gewesen ist. An weib-lichen Figuren hänget nur der rechte Arm ange-schlossen liernnter/ der linke aber lieget gebogenunter der Brust; an denen aber/ welche vorwärtsan dem Stuhle der Statue des Memnon stehen/hängen beide Arme herunter. Verschiedene Figurensizeu auf untergeschlagenen Beinen / oder auf demKnie/ welche man daher EngonaseS nennen kön-

i) Hcroclvt. 1.2. c.

Fea sagt/ die gedachte Statue des Köliigs/ der eine