Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
154
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Geschichte der Kunst

dem Hause della Valle zu Nom war/ lind izo un-

thekars der Augustiner Bibliothek i» Rom / bat W i »-ekel man diese Handschrift in großer Eile verglichenund sich die am Rande befindlichen griechischen Wörterausgezeichnet/ ohne die nothwendige Vergleichung jedeSeinzelnen mit dem s»rischen Terte. Daher der Irrtuni/daß er, anstatt was in den griechischen Rand-

glossen steht, gelesen/ und dieses sür gehal-

te». Der von Winckelman sür ein griechisch - ägvp>tisches gehaltene Buchstabe ist in Wahrheit ei» x-uud das Wort selbst ist von dem Urheber der griechi-schen Randglossen salsch geschrieben/ indem die ächteLesart nicht sondern ist- Der Verfasser

dieser syrischen v hi l or enia n isch en übersezung sand inseiner syrischen Sprache bei der Stelle des Matthäusse. 2k. >>>/jg,) kein deni r«M<,ave I!.i>I>l>i. ent-

sprechendes Wort/ und wollte daher durch dieses aufdem Rande hinzugefügte anzeigen/ daß er daS

X,-"/- buchstäblich i» die syriiche iibersezung aus

dem Griechische» übergetragen/ wie den auch zwischendem Terte und der übersczung an dieser Stelle keineandere Verschiedenheit ist als die/ welche stch zwischenden griechischen und syrischen Buchstaben findet, übri-gens steht nach Giorgis Versicherung überall in de»/am Rande beigefügten griechischen Wörtern/ der dieserForm entsprechende Buchstabe sür das griechische x>dem er auch osters ganz gleich ist. Hingegen ist inallen Wörter»/ worin ein Tau vorkömt/ die Gestalt desBuchstabens immer die gewöhnliche dos griechischenAus diesen vorangeschikten Bemerkungen des Paters Gi-orgi wird es wahrscheinlich/ daß auch das Zeichenin dem griechische» Worte auf unserer Mumie ganzirrig von Winckelman für ein griechiiches Tangehalten worden/ da eine solche Gestalt des Buchstabensstch weder auf griechischen Münzen »och Jnscliristenfindet. Vielmehr steht es wohl für den Buchstaben -j-,der nach Bennetis l (^Inonol. et crit. IÜ5t. piirt. I. t.I. xi-ol-A. Z, 107.) in dem griechischen Alphabet dessechsten Jahrhunderts die Form eines Kreuzes hat. F e a.

Dieses ^r^rXI/ was Herr Becker in seinem Au-