Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
155
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2 Buch, 1 Kap.

ter den Altertümern in Dresden befindlich ist.Da sich nun die Ägypter unter des Kambyses'

gusteo (S. 20.) für eine griechische Form zu haltenscheint, steht/ wie es oft in den Hand- und Inschriftender Fall ist, für Diefes Imperativs bediente

man sich gewöhnlich bei den Inschriften auf Grabmälernals eines Zuruss der Lebenden an die Todten. Aus eineähnliche Art sage» die Lateiner vsle et ave. (Sorvius s<Zl. 11. p. 97.) M e»e r,

I^Man vergleiche die Nachricht von einer Mu-mie ic. im IN. los S>Z

t) Pietro della Valle, der diese Mumie auf seinerReise durch Ägypten gekauft, sagt i» der davon gegebe-nen Beschreibung llctt, >i. n. S.), welche auch Kircher(Wckp. t. Z, «>nt. »Z. c. 4. P.4V7.) anführt, daß

sie in den unterirdifchen Gewölben von Memphis ge-sunden worden, daß sie die Hieroglyphen habe, welcheKircheri» seiner Zeichnung ll. c.) darstellt, und daß dashier gedachte Wort ,»it schwarzer Farbe aus einer Bindedes Gürtels geschrieben sei. Alle diese Unistände gebeneine Veranlassung zu glauben, daß diese Mumie einewirkliche ägyptische und vielleicht aus den Zeiten vorKambyses fei. Daß die Inschrift griechisch ist, zeugtnoch keineswegs vom Gegentheile, sondern ließe allenfallsnur vermuthen, der Todte sei einer von den vielenGriechen gewesen, welche sich nach Ägypten und selbstnach Memphis begeben haben, wo sie schon vor desKambyses Zeiten große Würde» und Ehrenstelle» beklei-dete». Um zu beweise», daß ma» selbst n ach KambyseSmit Einbalsamirung der Todten fortgefahren, be-rufe man stck auf das Zeugniß des Di 0 d 0 ruS Sieulujll. 1. 8. g>,), welcher zu de» Zeiten Augusts Ägyptenbereiste und des Einbalsamirens, als einer noch zu seinerZeit üblichen Sache, gedenkt. Eben so Lucian, (<!<:luclu, in l!nez) Herodot. (1 .2. c. L6>)/ der nach derRegirnug des Kambyses in Ägyvtenwar. Der h. Atha-nasins »n Leben des h. An tont us, der im JahreChristi Z57 starb, wollte ohne Zweifel das Einbalsami-re» verstanden wissen, wen er (n. zo. t. 1. xzrt. 2. x.