Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
152
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t52 Geschichte der Kunst.

ser Gemüthsart rührete es her/ daß die Ägypterunter strengen Geftzen gehalten sein wollten/ undgar nicht ohne König leben konten / l) welches viel-leicht Ursach' ist/ warum Ägypten vom Homerusdas bittere Ägypten genennet wird.

K, 8. In ihren Gebräuchen und dem Gottes-dienste bestanden die Ägypter auf einer strengen Be-folgung der uralten Anordnung derselben annochunter den römischen Kaiser»/ nicht allein in Ober-Agypten/ sondern auch selbst zu Alexaudrien; ^) dencS entstand annoch zu Kaisers Hadrianus Zeitenin dieser Stadt ein Aufruhr/ weil sich kein Ochsefand/ der den Gott Apis vorstellen konte;^) ja

miten aus 76,000. Viele Von ihnen werden keine Äg»p-tier gewesen sei»/ indem man sich von allen Seiten indieses Land begab/ wo die Religiosität in Ansehe» stand,und sich bequemere ürter fände»/ theils »m ei» Einsted-lerleben zu fuhren / theils um den Verfolgungen derHeide» zu entgehen. Fea.

>) lleroilvt, I. 2. c. >47.

2) 0/vs-s-. XVIl. V. 4^3. cn(^uir^ ot ilie

Daß Homer Ägvvten nent, hat sei»e» Gründ

nicht in dem Charakter der Nation, sondern in demUnglük und den Mühseligkeiten, welche die dorthin vomSturme verschlagenen Griechen bei ihrer Nukkehr vonTroja erdulden mußten. Auch das Wort spricht

für diese Erklärung. Fea.

Z) liiküc. sppsr. ad polz-Alolt. proleZ, 2. Z. >3.

4) Lparlian. in Iladr. p. 6.

Der Ausruhr in Alerandria entstand nicht deßhalb,weil man keinen den Gott Avis vorstellenden Ochsenfinden koute, sondern weil mehrere Städte Ägyptens,nachdem er gesunde» war, sich die Elire, ih» zu be-wahre», gegeuseitig streitig machten; wahrscheinlichwollte nach P a u w (>Lcl!i.'rcIi. j>lulus. zur Ics