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3 (1825)
Entstehung
Seite
151
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2 Buch/ i Kap.

auf den Nil führete»/ und es sind Ägypter auf In-strumenten spielend vorgestellet/ sowohl auf demMufaico des' Tempels des' Glüks zu Kalestrina/als auf zwei hcreukanifcüen Gemälden.

Z. 7. Diese Gemüthsart verursachete/ daß sichdie Äg>?pter durch heftige Mittel die Einbildung zuerhizen/ und den Geist zu ermuntern sucheten/^)und ihr Denken ging vor dem Natürlichen vorbei/und befchäftigete sich mit dem Geheimnißvollen. DieMelancholie dieser Nation brachte daher die erstenEremiten hervor/. H und ein neuerer Scribentwill irgendwo gefunden haben/ daß zu Ende desvierten Jahrhunderts in Unrerägypten allein übersiebenzig tausend Mönche gewesen.^) Aus eben die-

1) il'Lrcol. !. t.'lv. — 60.

Auch auf einem fast runde» nur auf dev Himerseitegerade gearbeiteten Fussgestelie von graulichem Granirin der florentinifchen Galerie , wo eine Ovferxrocessionvon mehrrren Figuren dergestellt ist , halten drei dersel-ben mnsikalifche Instrumente, nämlich eine Schellen-trommcl, eine Art Harfe oder Pfalter und einSistru m. Zwei Figuren uach Gemälden in den Grad-Höhlen bei Thebe in Äg»pte» (Lruce^? ?iÄve!s to di^auv.tl»? snurcc os tlie Kil, V »I. 1. >2g— ) haltenebenfalls große Harfen. Von einer ähnlichen Figur odervielleicht einer der gedachten beide», redet auch Deno»

fvov.1^«.' fl-illK 1.1 et la IlautL l t. 2. p. 2.^7),

welcher (^>1. >35. lig. 26.) die Abbildung davon gibt.Me»e r.

2) Lont niedic. p. 6.

A Das Mönchslebe» hat wahrfcheinlich nicht!» Ägypten,fondern in Palästina feinen Anfang genommen. We-»igste»s waren hier früher Mönche alS in Ägypten, »achdem einstimmige» Zeugnisse alter Autoren. F e a.

Fleur>> ccul. t.7. I.70. c .9.) fpricht nicht, wie

Winckelma» will, allein von ll»teräg»pten, fondernvielmehr von ganz Ägypten, und fezt die Zahl der Ere-