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3 (1825)
Entstehung
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125
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1 Buch/ Z Kap.

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Haare erinnere ich/ daß blonde Haare in warmenLändern nicht so häufig/ als in kalten Gegenden/aber dennoch gemein find/ und es gibt sowohl dortals hier Schönheiten von dieser schmachtenden Far-be; nur mit dem Unterschiede/ daß diese Farbe derHaare niemals gänzlich in'S Weißliche fällt / wodurchsolche Bildung frostig und ungeschmak zu erscheinenpfleget.

§.7. Da nun der Mensch allezeit der vor-nehmste Vorwurf der Kunst und der Künstler gewe-sen ist/ fo haben diese in jedem Lande ihren Figu-ren die GefichtSbildung ihrer Nation gegeben z undbaß die Kunst im Altertume eine verschiedene Gestaltnach der Bildung der Menschen angenommen/ be-weiset ein gleiches Verhältniß einer zu der andernin neuern Zeiten. Den deutsche/ holländische undfranzöfische Künstler/ wen fie nicht ans ihrem Landeund aus ihrer Natur gehen/ find/ wie die Sinesenund Tätern/ in ihren Gemälden kentlich: Rubensaber hat/ nach einem vieljährigen Aufenthalte inHtalien/ feine Figuren beständig gezeichnet/ als wener niemals aus feinem Vaterlande gegangen wäre/und dieses könte man mit vielen andern Beispielendarthun.

Z. 8. Die Bildung der heutigen Ägypterwürde fich noch izo zeigen / so wie dieselbe in Wer-ken ihrer ehemaligen Kunst erscheinet; diese Ähnlich-keit aber zwischen der Natur und ihrem Bilde istnicht mehr ebendieselbe/ welche fie war. Den/wen die mehresten Ägypter so dik und sett wären/als die Einwohner von Cairo beschrieben werden;^)

diesen Figuren meistens modern ist, in den Abbil-dungen zu dieser Ausgabe unter Nuni. und 24.)