Drittes Kapitel.
Z. i. Nach angezeigetem Ursprünge der Kunstund der Materie/ worin sie gewirket/ führet dieBetrachtung von dem Einflüsse des Himmelsin die Kunst/ wovon der dritte Abschnitt handelt/näher zu der Verschiedenheit der Kunst un-ter den Völkern/ welche dieselbe geübet haben,und noch izo üben.
Z. 2. Durch den Einfluß des Himmels be-d euten wir die Wirkung der verschiedenen Lageder Lander/ und der besonderen Witterung undNahrung in denselben/in die Bildung der Ein-wohner/ wie nicht weniger in ihre Art zu den- >ken. „ Das K lima (saget PolybiuS) bildet die„ Sittender Völker / ihre Gestalt und Farbe." l)
§. 3. In Absicht des ersteren/ nämlich der Bil-dung der Menschen/ überzeuget uns unser Auge/daß mehrenthcils in dem Gesichte so wie die Seele/also auch der Charakter der Nation/ gebildet sei;und wie die Natur große Reiche und Länder durchBerge und Flüsse von einander gesondert: so hatauch die Mannigfaltigkeit der Natur die Einwohnersolcher Länder durch besondere Züge unterschieden/und in weit entlegenen Ländern ist auch in anderenTheilen des KörperS/ so wie in der Statur selbst/eine merkliche Verschiedenheit. Die Thiere sind inihren Arten/ nach Beschaffenheit der Länder/ nichtverschiedener als es die Menschen sind/ und eS habe»
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