1 Buch, 2 Kap. t2i
§. 2?. Wie unendlich prächtiger müssen nichtsolche Geschirre von Kennern des wahren GeschmakSgeachtet werden, als alle so sehr beliebeten Porcel-langesäße, deren schölle Materie bisher noch durchkeine ächte Kunstarbeit edler gemachet worden, sodaß auf so kostbaren Arbeiten noch kein würdigesund belehrendes Denkbild eingepräget gesehen wird.DaS mehreste Porcellan ist in lächerliche Pupen ge-formet/ wodurch der daraus erwachsene kindische Ge-schmak sich allenthalben ausgebreitet hat.
I^Inront, t. I> tal>. z.) Dieser Kovs hat die Große einesHühnereies und man glaubte bisher/ daß er aus einemungewöhnlich großen Tu rkis geschnitten sei. Allein beinäherer und aufmerksamer Betrachtung zeigt sich deut»lich, daß der vcrmcintc Türkis kein Product der Natur,sondern Glasfluß ist.
Man verfertigte auch Statuen aus Bernstein oderAmbra welchen Namen fväter eine ge-
wisse Zusammensezung aus Gold und Silber erhielt.(I'Iill, l, zz, c. 4. 5vct> 2Z. P.IUSZN. I. 5. c. >2. ?ertul-li^n. ^llv. c. 26. 8ui6n!? v. Von
Statuen aus Glas sehe man den Plinius (I. Z<>.c. 26. 5<-cl. 6^), aus Eisen den Pausanias (I.z.
I 2. I. 10. c. lg.) und Plinius (I, Z4. c. 14. 5cct. 4».)/aus Kn 0 ch e den A rn 0 bins (^clv. gcnt. I. 6 p. 200.),aus Blei den P ub l. Victor (<le uili. reg. 6.), au^a chs den ?lvvianus Iiello civ. 1.2. p. 620.)OVidius I. 1. v. 5>gi.), Statius (s)lv- I. 2.
c. 2. V .64. I. 5. pi'inc.)/ endlich aus G»vs den Pli-nius (I. Z6. >2. sect. 44. 4S.) Pausanias (I. L.c. 22.) Tertullianns (cl« idulul. c. Z. u. Z. p.4Z4) Tea nach Iunius.
Winckelnian. z.
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