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3 (1825)
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Geschichte der Kunst.

§. 28. Das höchste Werk in dieser Kunst aberwaren Prachtgefäße/ auf welchen halberbobene, belleund öfters vielfarbige Figuren auf einem dunkelnGrunde / so wie auf ächten aus Sardonyx geschnit-tenen Gefäßen in hoher Vollkommenheit erscheinen.Von diesen Gesäßen ist vielleicht nur ein einzigesvöllig erhaltenes Stük in der Welt, welches stch inder irrig sogenanten Begräbnißurne Kaisers Ale-xander Severns/ mit der Asche der verstorbenenPerson angefüllet, fand/ und unter den Seltenhei-ten deS bar b e rt n i sch en Palastes verwahret wird:die Höhe desselben ist etwa von anderthalb Pal-men. >) Man tan von der Schönheit desselben ur-theilen aus dem Irrtume,^) worin man bisher ge-wesen/ dieses Stük als ein Gefäß von ächtem Sard-onyx zu beschreiben.

borigen ähnlichen Basrelief, das beinahe drei Fuß langsei, und ein Stieropfer vorstelle. Fea.

t) Dieses Gesäß befindet sich schon seit mehrern Jahrennicht »lebr im Palaste Barberini, sondern in Eng!land, wo es unter dem Namen der Portlandvasebekaür ist. Gesunden wurde es in einer der größte» mar-mornen Graburnen, die noch jezo im Museo Cavi-tolino aufbewahrt wird, und lange für das Begrab-niß des Kaisers Ale van der Severus und dessenMutter Mammäa gegolten. Abbildungen sowohl vonerwähntem Gefäße als von der Graburne mit ihren Re-liefs finden sich im vierten Theil des Musei Capito-lini; I. 2. z. 4. x. >.) sodan in Piranesis

?l»tichita roniana (1 2. wv !Z35.), vom Ge-fäß Mein auch bei la Ch ausse <Nu^. t. >. sect. >.lud. 60 62.^.^2.). Fea u. Me»er.

2) ^Hausse, Koni. t. 1. sect. I. tNli. /?o. p. 42.

Z) Dasselbe ist der Fall mit dem bekanten, vortreflich ge-arbeiteten Kovf des Tiberius in der Gemniem'amlung der ffore»lini>chen Galerie. (Zibseriidet im