Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
112
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ils Geschichte der Kunst.

vielleicht von Anderen nicht angezeiget worden. DerReifen des Ringes gleichet dem Leder/ worin derStein in der Schleuder lieget/ und den beidenBänder»/ woran die Schleuder hänget und ge-schwungen wird; eben daher benenneten nachher dieRömer einen cingefasseten Ring eine S ch l e u-

der.

§. 19. Zulezt/ und nach Anzeige der Kunstwerkein unterschiedenen Materien/ verdienet auch die Ar-beit der Alten von GlaS gedacht zu werden/ unddieses um so viel mehr/ da die Alten weit hoherals wir die GlaSkunst getrieben haben/ welches dem/der ihre Werke in dieser Art nicht gesehen hat/ einungegründetes Vorgeben scheinen könte.

K. 20. Das Glas wurde überhaupt vielfältiger/als in neueren Zeiten geschehen ist/ angebracht/und dienete/ ausser den Gefäßen zum gewöhnlichenGebrauche/ deren sich eine Menge in dem hereula-iiischen Museo befindet/ auch zu Verwahrung derAsche der Verstorbene»/ die in den Gräbern beige-sezer wurden/') Von diesen Gefäßen besizet Herr Ha-in ilton/ bevollmächtigter großbritanischer Ministerzu Neapel/ die zwei größten/ welche unversehrtsind; und das eine / über drittehalb Palmen hoch/

i) ?Ii», I. Z7. c. g, «ect. Z?.

Die Kavsel/ oder Einfassung/ worin der Steineingeschlossen wird/ nciit Plinius hier und anderwärts

21 Aus Glas verfertigte man auch Säulen. (LIem.

!. 7- c. 12. iZ et 26.) Goguet (<Ie I'oii-AIN« des loix. I. 2. c. 2. alt. Z.) behauptet/ daß"die Säulen am Theater des Scaurus von Glas wa-ren/ nach Plinius (>. 36. c, >z. s<?ct. 24. u. 7.)Über die Glasarbeiten der Alten lefe man : Luon-,rioliosservalioni sopra alcuni sraiiinienti 61 vasi snlicln <.!>vctro. viiiAU «II ligure lrovalc nei ciiuetcri äi Koiua. F e a.