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3 (1825)
Entstehung
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111
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1 Buch , 2 Kap.

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§. 17. Die Kunst, in Edelstein zu schneiden,muß sehr alt sein, und war auch unter sehr entle-genen Völker» bekant. Die Griechen/ saget man,sollen anfänglich mit Holz, vom Wurme durchlöchert,gesigelt haben, und es ist in dem ehemaligen sto-schischen Museo ein Stein, welcher »ach Art derGänge eines solchen Holzes geschnitten ist.^) DieÄgypter sind in diesem Theile der Kunst nicht we-niger als die Griechen und Hetrurier zu einer gro-ßen Vollkommenheit gelanget, wie in den folgendenKapiteln wird gezeiget werden. Auch die Äthiopierhatten Sigel in Stein gearbeitet, welche sie mit ei-nem anderen harten Steine schnitten. Wie häu-fig bei den Alten diese Arbeit gewesen, siehet man,oh»e andere dergleichen Nachrichten zu berühren,aus den zweitausend Trinkgeschirren, aus Edelge-steinen gearbeitet, die PompejuS in dem Schazedes MithridateS fand;^) und die unglaublicheAnzahl alter geschnittener Steine, die sich erhaltenhaben, und annoch täglich auSgegraben werden,lässet auf die Menge der Künstler schließen.

§. 1«. Ich merke hier an, daß beim Euripi-des und Plato ein im Ringe gefasseter Stein, die Sch leuder, hcisset,^) wovon der Grundder Benennung und die Ähnlichkeit zwischen beiden

1) Hes^ek. prläeaux, Alarmora Oxoniensis,

4Z. I2et2.es ad dass. v. 5o3. »sunius <1e

xiet. vet. I. 2. e. 6. p. 114. Fea.

2) tVe schreib. d. ge schnitt. Steine im Kab. V.Stosch. 6 Kl. 4 Abth. 214 Num.Z

)) sl^eroäoi I. 7. e. 69.^!

4) 6e Iiello p.261.

5) Hiz>xol. v. L62. rexu!»I. I. 2. xrme.