110 Geschichte der Kunst.
Fidenater/ im siebenten Zabre seiner Negirnng/und also in der achten Olympias, geschehen sein.Die Inschrift dieses Werks war, wie Plutarchnsangibt/ in griechischen Buchstabens) da aber/ wieDionysius bei anderer Gelegenheit meldet/ dierömische Schrift der ältesten griechischen ähnlich ge-wesen/^) könte jenes Werk eine Arbeit eines heim-ischen Künstlers gewesen sein. Ferner wird einerStatue von Erzt desHoratius Cocle 6 gedacht/und von einer andern zn Pferde/ die der berühm-ten Clölia/ zu Anfang der römischen Republik,aufgerichtet worden;^) und da SpuriuS CassiuSwegen seiner Unternehmungen wider die Freiheit ge-strafet wurde/ ließ man/ aus seinem eingezogenenVermögen/ der Ceres Statuen/ und gleichfallsvon Erzt/ sezen.5) Die häufigen kleinen Figurender Gottheiten von Erzt/ die sich finden/ dienetenzu mancherlei Gebrauche; die kleinsten unter ihnenwaren die Neisegötter, die man bei sich undauch am Leibe trug; so wie Sylla ein kleinesgoldenes Bild des pythischen Apollo beständigund in allen seinen Feldschlachten im Busen hatte/und dasselbe zu küssen pflegete>)
t) Plutarchus (komul, p, 3Z. «>24.) spricht nur von derim Tempel Vulcans befindlichen Quadriga undStatue des Rom ulus darauf; von der Inschriftmit griechischen Buchstaben redet Dionysius(!. c.). Meper.
2) ^utirx. Kvm. I. 4. c. 26.
Z) I<I. l. 5. c. 28.
4) I<Z> I> c, ZZ. <!e virtut. mulier. p> 2Ü».
2) Vion)l5. Ilalic. Iiom> I. L. 7g. ?Iin. 1.34.
sect 9,
6) plutarcl». LMa, 2z,1 ^>> ^71.