1 Buch/ 2 Kap.
ren äusserste Theile mir von Steine waren/ wurdenZllrolithi genennet: 2) dieses ist die Bedeutungdieses WorteS/ welche SalmasiuS/^) und Anderenicht gefunden habend) PliniuS merket an/ daßman allererst in der fünfzigsten Olympias angefan-gen habe, in Marmor zu arbeiten / welches vermuth-lich von ganzen Figuren zu verstehen ist.^) Zuweilenwurden auch marmorne Statuen mitwirklichemZengebekleidet/ wie eine Ceres war zu Bura in Achaia;^)
>) Vitruv, I. 2> c. 8>
s. uatremere de Qui ncy führt (lupiwr Vlz-mplenx. zzz.) folgende Beifpiele aus Paufaniasan: >'1,24.25 VII. 2». 21. 23. 26. II. 4. I. 42. VIII. 25. Zl.Siebelis.
2) all Lcript. Iiist. ^UA. p. Z22.
Z) l'rillei'. Olzserv. critic. I. 4. c. 6. Monum.
loponn. vol. 2. Z. 4. p. 44.
Den Beweis dieser Erklärung ist Winckelman schul-dig geblieben. Lessing.
sWohl führt er keine Autorität aus dem Altertumeau, aber die Erklärung ergibt sich aus der anderweitigenBedeutung des Wortes und den erwähnte» Beispielen imPaufanias. Mag sie demnach nur als eiue guteCvnjectur geltend
Ä Plinius (I. Z6. c. 4. sect. 4.) sagt/ daß sich um diefünfzigste Slpmviade Dipönus und Skyllis ausKreta, als die ersten durch Arbeiten in Marmor berühmtgemacht; daß aber, wie er zu Anfang des fünften Kapi-tels fchreibt, schon vorher in Chios Bildhauer gewesen,so daß die Entstehung dieser Kunst vor die Zeitrechnungnach Sl»mpiaden fällt. Fea.
S) Auch Statuen von Hol; und Erzt wurden bekleidet.
l. 5. c. li.) Dioupsius der Jüugere ließ eineStatue Jupiters, welche er ihres goldenenKleides beraubt, aus Spott mit einem von Wolle be-kleiden, ((^leiu. ^lcr. cvliort. ac! ^