Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
104
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Geschichte der Kunst.

welche stzet/ und auf dem Knie eine Tafel hält: un-gleichen eine weibliche Figur/ so wie jene in Lebens-größe/ mit einem Ringe am Zeigefinger/ stehet inder Villa Belloni. Dieses sind die Figuren ausdiesem Steine in Rom.') Figuren von solchen ge-ringen Steinen pflegeten um die Gräber zu stehen.

K. 1Z. Aus weissem Marmor machete man an-fänglich den Kopf/ die Hände und Füße an Figu-ren von Holz/ wie eine Zuno und Venus vondem kurz vorher angeführeten Damophon wa-ren; 2) ud diese Art war noch zu des PhidiaSZeiten im Gebrauche; den seine Pallas zu Pla-tää war also gearbeitet.^) Solche Statuen/ de-

tue Mercurs und gedenkt weder des Tussteins uochdes Sileuus. Fea.

Fea irrte/ weil er die richtige Verwandlung deso-ix»« in bei Plutarchus nicht kaute. Es

ist die Marmorart Poros. Siebelis.

Wie Stelle im Andokides bei Plutarchus, gegendas Ende, lautet : ex' -T'»

(starr des frühern und ist

eine Verbesserung deS Salniasius. ?Iut, eäit. kcisk.

t. g. p. Zzv/j

1) Die römischen Bildhauer bedienten sich wahrscheinlichvor dem Gebrauche des Travertino bei ihren Arbei-ten des sogenaute» P e v e r i n o, wie dieses ei» jugendli-cher mit Lorbeer bekränzter und sehr sorgfältig gearbei-teter Kopf, der im Grabmale der Scivione» imJahre j?8ll gesunden worden, glaubwürdig macht. DasGrabmal selbst ist ebenfalls von Peperino. Fea.

2) pciusan, I. 2. c. 2Z, I. g. c. Zi.

Zu Damovhons Zeiten gab es schon ganze Sta-t uen von Marmor (?->u,-u>. I, 4. c. Z>.) und Damo-phon selbst machte mehrere ganz von Marmor, (p-iusan.I. 8. c, Z7.) Vermuthlich waren solche Statuen von Holzmit den äusser» Theilen aus Marmor eine spätere Er-findung , um den Arbeiten eine größere Mannigfaltigkeitzu geben und Zeit oder Kosten zu erspare». Fea.

3) kausau, I. 7. «. 27.