Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
102
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Geschichte der Kunst.

calciniret/ wie Zähne von anderen Thieren / nur dieWolfszäyne nicht.') Zu TirynthuS in Arkadien^)war eine Cybele von Gold/ das Gesicht aber waranö Zähnen vom Hippopotamus zusammengesezet.

rie aufbewahrt werde» / findet sich die etwa fünf bis sechsZoll hohe Figur eines Pygmäen von Elfenbein. Erträgt einen erlegte» Kranich auf der Schulter und ist gutgearbeitet; besonders gelang dem Kunstler das Grotesk-komische im Charakter und Ausdrukc dieser schäzbaren klei-,nen Figur. Auch im Museo Vaticano war sonst«in kleines Basrelief aus Elfenbein gearbeitet/ die Isisdarstellend/ welche dem Apis ihre Brust reicht, unter-dessen ist dasselbe mehr der Materie als der Kunst wegenmerkwürdig. Bei Fea findet sich dieses Basrelief i»Kupfer gestochen (t. >. p. 451.). Meyer.

Es hat jemand zu Rom eincn Wolfszahn/ aus welchemdie zwölf Götter gearbeitet sind. Winckelman.

Der Autor glaubt mit unrecht/ daß Wolfszähnesich nicht ealciniren/ weil er eine» solchen gesehen/ dersich aus alter Zeit bis aus uns erhalten hat. Alleindieses ist kein hinlänglicher Beweis/ da sich auch Sinkevon Elfenbein erhalten haben/ welches doch nach Witi-ck elm ans und Aller Urtheil sich calcinirt, wie die»och härteren Zähne anderer Thiere, (kuilon, Ili-tt. nalur.t, 7. lies luuxz, 46.) über das Calcinircn desElfenbeins und so vieler aus ihm bei den Alten gear-beiteten Werke handelt B u »narr oti (Osserva?. istor.

fenbeinerne» Tafeln pflegte man auch die Bücher zu be-lege»/ und besonders diejenige»/ welche die Consuln undandere obrigkeitliche Personen an den beim Antritt ih-rer Wurde veranstalteten Festen und öffentlichen Spie-len ihren Freunden zu schenken pflegten und Diptychahießen, ((^otllokreäuz a<I t!oil. ?>>ov!l. l. i!>. tit. g, 1. I.)Fea.

2> Vielmehr zu Tiryns in Argolis. Siebelis.

Z) ?au5an. I. 8. c. 46.

I» Prokonnesos / einer kleinen Insel Kleinasiens,