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3 (1825)
Entstehung
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101
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t Buch/ 2 Kap. 50i

Apollo von Marmor krönete; auch zu Tibur warein solcher Herkules.^) ES waren sogar auf derInsel Malta einige solche Statuen der Victoria,ebenfalls aus der ältesten Zeit/ aber mit großerKunst gearbeitet.-^) HerodeS AtticuS/ der be-rühmte und reiche Redner zur Zeit des TrajanuSund der Antoninen/ ließ zu Korinth in denTempel des NeptunuS einen Wagen mit viervergoldeten Pferden sezen/ an welchen der Huf vonElfenbein war.^) Von elfenbeinernen Statuen hatsich in so vielen Entdekungen/ die gemachet wor-den/ keine Spur gesunden/ einige kleine Figurenausgenommen / 5) weil Elfenbein sich in der Erde

1) ?Iin. I. 36. c, >5. sect. 22j

2) pro^ert. l. eleg. 7. V. 32,

Z) Verr. 2. 1. 4. c. ^6.

4) pausen I. 2. c. 1. in

Man dürste vielleicht überhauvt zweifeln, ob dieAlte» viele große Stüke ans Elfenbein durch-aus gearbeitet habe», und ob nicht die meisten von de»sogenaüten elfe »b ei n er n en Statuen blos solche ge-wesen, an welchen allein das Gesicht und die andernsichtbaren nakten Theile aus Elsenbein gearbeitetwaren. Plinius köiite diese Vermuthung zu bestärkenscheinen, weü er (I. 12. 5 «ct. 2.) sagt: onteijUKm «.»«leinelzore o,a K^eetsrenlui-, et mensaruill pe«les.

Die elfenbeinernen Statuen des Germanicus, desBritanniens, die bei den eircenstschen Svielen vorge-tragen wurden, können eben deßwegen nicht recht großgewesen sein. Doch andere müßen es allerdings gewesensei»; als z. B. die Statue der Minerva Alea, dieAugnstus von Tegea mit weg »ach Rom »ahm, undvon der Pan san ias f>. c.) ausdrüklich sagt, daß es

gewesen. Lessing.

!) Zn der Samlung von bronzcne» und ander» kleine» an-tiken Monumenten, welche bei der slvrcniinischcn Eale.