100 Geschichte der Knnft.
Leiern und die Tischgestelle aus Elfenbein gearbei-tet/und Scneca hatte in seinem Hause zuRom fünfhundert Tische von Cedernholz, mit Fü-ßen von Elfenbein. Auf einigen alten Gefäßenvon gebranter Erde in der vaticanifchen Bibliotheksind die Gestelle der Sessel völlig weiß gemalet,vielleicht Elfenbein anzuzeigen. In Griechenlandwaren an hundert Statuen von Elfenbein und Gold/die mehresten aus der älteren Zeit der Kunst undüber Lebensgröße; -) selbst in einem geringen Flekenin Arkadien war ein schöner Ä skulapiuS;^) wienicht weniger auf der Landstraße nach Pellene/ inAchaja, war in einem Tempel das Bild der Pal-las aus eben der Materie gearbeitet. 5) Zu einemTempel zu Cyzikum in PontuS/6) an welchem dieFugen der Steine mit goldenen Leistchen gezieretwaren/ stand ein Jupiter von Elfenbein/ den ein
1) Halic. ^ntics. I. 7. 71.
2) Xipkil, in IVer, p. 161. in ti»e.
3) An, gewöhnlichsten verfertigte man aus Elfenbein dosGesicht, die Hände und Füße, wie die Statue der Pal-las in Äg»ra, an welcher das Übrige von Holz war,theils vergoldet, theils bemalt. ( pausan. 1.7. c. 26.)Ganz von Elfenbein war eine »alte Venus, von wel-cher Pygmalion entbrante (LIeni. caliort, -»IK<?nt. n. 4. p. S>.), fo wie in Rom die Statue derMinerva im Foro Augusti sp->u?->n I. S. c. 46),und die des Jupiters im Tcmvel des Metellus.(plin. l. Z6, c. 5. sect. ». >2.) Der olympischeJuviter war von Elfenbein und Golde. (?aussa I. 5.e. >1.) Fea.
4) 8tisl>. I. ö. p. Ü2N.
Er war von Elfenbein. Meyer.
6) ?lin. I. 5. in iino.
In der Propontis. Fea.