vs Geschichte der Kunst.
Diagoras, welcher unter den Gottesleugnern desAltertums berühmt ist/ kochetc sich sein Essen beieiner Figur des Herkules, da es ihm an .Holzfehlete. l) Mit der Zeit vergoldete man solche Fi-guren/ wie unter den Ägyptern sowohl als unterden Griechen geschah; 2) von ägyptischen Figuren,
j) v. Ü23. Olem. doliort. sä
t^ent. n. 2. x. 20.
Clemens von Alerandria zählt deßhalb denDiagoras unter die weisesten Männer des Altertums/weil er durch diese Handlung seine vernünftige Mei>nung über die Bilder und Götter des Heidentums anTag gelegt habe; und wundert sich sehr, das, man ihnuiiter die Atheisten gerechnet. Dem Clemens zufolgemuß das Bild klein gewesen sei» / weil es Diagorasin die Hände »ahm mir den Worte», daß er damitverfahre» wolle, wieEuristheus mit einem der »ämlhche» Art. Fea.
Vieler andern Statue» und Bildnisse aus Holz, dienoch bis zu seiner Zeit Vorhände» waren, erwähnt Pawsanias besonders im zweiten Buche, unter anderneiner uralten Figur des Apollo Socius, die von demAthenienser Attalus gearbeitet, und zu Argos zugleich »>iteinem Tempel vom Danaus dem Gotte geweiht worden,lL, ig,! Er ist überdies der Meinung, daß alle Bildsäulender ältesten Zeiten, und besonders die ägyptischen, aus Hol!gewesen seien. In Nom, so wie in ganz Italien, fuhrman nnmer fort, Statue» der Götter aus Holz zu ver-fertigen, auch nachdem Marmor und Erzt bereits imGebrauche waren, bis nach der Besiegung Asiens. (?Ii»I. Z4. e, 7. 5ect. 16,) Meyer.
2) Reroclot. I. 2. c. I2g.
Zu des Paufanias Zeit standen in Korinth zweiBilder des Bakchus aus Holz, ganz vergoldet, aubgenommen das Gesicht, welches mit Menig roth bema»war. (^susan. I. 2. c. 2.) Fea.