Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
97
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1 Buch/ 2 Kap.

den Pferden des Kastor und Pollux aus Eben-holz und Elfenbein/ als Werke des DipönuSund Styllis/ welche Schüler des DädaluS wa-ren ;^) und eine solche Diana zu Tegea in Arka-dien/^) aus der ältesten Zeit der Kunst; von ebendem Holze war eine Statue des Ajax zu Salamis.^)PausaniaS glaubet / daß schon vor dem Däda-lus Statuen von Holze Dttdala genennet worden.^)Zu Sais und zu Theben in Ägypten waren sogarkolossale Statuen von Holze.5) Wir finden/ daßSiegern in öffentlichen griechischen Spielen annochin der ein und sechzigsten Olympias / das ist : zuden Zeiten des PisistratuS/ hölzerne Statuenaufgerichtet worden;«-) ja/ der berühmte Myronmachete eine Hekate von Hol; zu Agina:?) und

Kastor und Pollur geweihter Tempel, mit ihrenBildsäulen und denen ihrer Gemahlinen/ Hilaira undPHode, und den Heide» Söhnen Anaris und Mna-sin ous aus Ebenholz; ihre Pferde waren größten-theils aus Ebenholz und das übrige aus Elfenbein. Fea.

t) sWinekelmai, ist späterhin anderer Meinung gewor-den. G. d. K. S B. t K. 5 §.)

2) 1. L. c. 63.

Z) 16. I. >. c. ZS.

4) I.. 9. c. Z.

5) Herodot. I. 2. c. zZo.

<)) ?ausi>n I. 6. c. >8. in kne.

Praridamas aus Ägina, der in der 5? Slympiadeim Faustkampfe stegte, und Reribios, ein Oinutier,der i» der 6 t unter den Pankratiastcn den Pla» behielt,licf,cn sich als die ersten Kämpfer Statuen in Olympiaerrichten. Sie waren aus Holz gemacht, die des Re-ribios aus Feigenhvlz, die des Praridamas ausCypresscnholz. Fea u. Meyer.

Winckelmaii. Z. ö