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3 (1825)
Entstehung
Seite
90
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so Geschichte der Kunst.

geschiehet noch izo von den Indianern. Es schei-net, daß daher der Beiname der Ceres, <xst»xo?rk-die roth füßige, gekommen sei.§. ?. Der Thon blieb auch nachher, sowohl indem Flore der Kunst, als nach demselben, die ersteMaterie derKünstler, theils in erhobenen Sachen,theils in gemaleten Gesäßen. Jene wurden nichtallein in den Friesen der Tempel angebracht, ^) son-dern sie dieneten auch den Künstlern zu Modellen;und um sie zu vervielfältigen, wurden sie in einevorher zubereitete Form abgedruket: die häufigenÜberbleibsel einer und ebenderselben Vorstellung sindein B.'weiS von dem, was ich sage. Diese Abdrükewurden von neuem mit dem Modellirsteken nachgear-beitet, wie man deutlich siehet; und diese Modellewurden zuweilen auf ein Seil gezogen, und in denWerkstätten der Künstler ausgehänget; den einige ha-ben ein dazu gemachetes Loch in der Mitten. 4)

») Vvlla V->IIe, VigAg. xzrt, 3. lett. >, Z. 7. p. Z7. Z. >3,

x. 72.

Bei den Äthiopiern färbte man nicht allein dieGottheiten mit Menig, sondern anch die Oberhäupterdes Volks bemalten sich damit. I. 33, c, 7,

sect. 36.) Die Äg»ptier strichen ebenfalls zuweilen Gözen-bilder mit solcher Farbe an, wie man an einem Ge-mälde des Musei Hereulani (t. 4. luv. 5s) sieht,und auch im M u fco V 0 rgia n 0 bestätigt findet. In Romerhielt sich der Gebrauch, Statuen der Götter zu fär-ben, bis auf die Zeiten Arnobii. ^Loatra Qem. 1.6,x. l^>6>) Fea.

2) k'inll. VI. v. 1Z9. 3.

3) ?Iia. I. 35 c. 12. »cct, q3 46.

4) An einer von diesen Friesverzicrungcn, welche eine dieri-un haltende Frau vorstellt, und dem AbateVifconti gehörte, steht man drei Locher, denen dasvierte entl'vrechen sollte, welches aber mangelt, weildas Stiik etwas verstümmelt ist. Diese Zahl von Löchern^