Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
89
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1 Buch, 2 Kap. ss

zwo andere/ etwas größer als die Natur/ sind einÄskulapiuS uiid eine Hygiea. Ferner ist ebendaselbst entdekct ein Brustbild der Pallas in Le-bensgröße/ mit einem kleinen runden Schilde ander linken Brust. Diese Bilder pflegeten zuweilenmit rother Farbe bemalet zu werdend) wie sichauch an einem münlichen in dem alten Tusculo ge-fundenen Kopfe von Erde zeiget; ungleichen an ei-ner kleinen Figur mit dem Sokel aus einem Stü-kc,-) die als ein Senator gekleidet ist; hinter demSokel stehet der Name der Figur: cnvscvs. ) DaSAnstreichen des Gesichts mit dieser Farbe wird ins-besondere von den Figuren des ZuviterS gesa-get ;^) und in Arkadien war ein solcher zu Phiga-lia; 5) auch Pan wurde roth bemalet:«-) eben dieses

t) Man bediente sich des Menig splin. I, ZZ. c. 7. »ect. Z6.),weil dieser von einer lebendigen Farbe und sehr beliebtwar. Fea.

2) Diese Figur ward im Junius 1767 zu Velletri gefun-den. Fea.

3) Beide Stnke besaß Win ckelin a n. Mever.

Eine kleine eben so bemalte Figur, welche eine Fu-rie darstellt, gleichfalls in der Gegend von Velletri ge-sunden, kam in das Museum der Familie Borg ia. Fea.

4) >. Z5. c. 12. «ect. 45.

5) Pausanias (I. g. c, Z9.) redet nicht von der Figureines Jupiters, sondern von der eines Bakchus imTempel zu Phigalia. Me»er.

L) Vii-x. L<-l>>x. >c> v, 2>> 27. Silin« I. >Z. v. ZZ2.

Fea sübrt den Herodot (I. 2. c .46.) an, um zu be-weisen , deß P a n auch vielleicht bei den Ägvvtern rothbemalet wurde. Es mag wahr sein, allein diese Stellesagt nichts davon. Voß in seinen Anmerkungeniu Virgils Eklogen (S. handelt mit Gründ-lichkeit von dem Menig und dem Übermenigen der Fi-guren. Meyer.

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