Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
88
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88 Geschichte der Kunst.

der Ceres und der Proserpina, so wie Am-p h i k t y o n, ^) welcher nebst andern Göttern den B a k-chus bewirthete/ in einem Tempel des BakchuSzu Athen stand; und ebendaselbst in dem PorticoCeramikuS genant,der von Arbeiten in Tho-ne also zubenamet war, stand Theseus, wie erden Sciron in's Meer stürzete, nebst der Mor-genroth e, welche den C ep ha lu 6 entführete: beideWerke von Thon. ES haben sich sogar in der ver-schüttet gewesenen Stadt Pompeji vier Statuenvon gebranter Erde gefunden, die in dem her-culanischen Museo aufgestellet sind: zwo von den-selben, ein wenig unter Lebensgröße, stellen komi-sche Figuren, von einem und dem anderen Ge-schlechte, mit Larven über das Haupt, vor; und

nent. übrigens heißt die Stadt nicht sondern l'jv-

wie nunmehr bei Paufa nias (I.c.etl.7. c. 6.)gelesen wird. Diese Lesart bestätigen S trab v, Poly-bius, Stevhanus Byzanrinus und das abgelei-tete? Me >) e r.

i) pauslln. I. l. c. 2.

s) I. i. c. Z.

Caramikus hieß eine Straße in Athen/ worindieser und andere Portici gelegen waren; die ei-gentliche also genante Halle führte den Namenauch nicht von den sie zierenden Arbeiten aus Thon, son-der» von Ceramikus, dem Sohne des Bakchusund der Ariadne. Plinius (I. 35, c. >s. sect. 4? )leitet den Namen ab von der dort befindlichen Werkstättcdes in Thon arbeitenden Ch a l kosth e» es. Noch einanderer eben so benanter Ort war ausserhalb Athen(cic, <Ie Ii?ß, l. 2. c. Z6.Z zu», Begräbnißplaz für dielni Krieg Gefallenen bestimt. (Acurs. Oramicus go-luilius, c. I. »per. t. l. x, 466.) Fea.

Z) Sollte heissen: auf den« Dache der königliche»Halle im Ceranlikus, Siebelis.