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3 (1825)
Entstehung
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Zweites Kapitel.

§. 1. Das zweite Kapitel dieses Buches/ nämlichvon der Materie, in welcher die Bildhauerei ihreWerke ausgearbeitet hat/ zeiget zugleich die ver-schiedenen Stufen des Wachstums derselben / so daßdie Kunst mit Thon anfing; i) hierauf schnizete manin Holz/ ferner in Elfenbein und endlich macheteman sich an Steine und Metalle.

§.2. Den Thon, als die erste Materie derKu nst/ deuten selbst die alten Sprachen an: dendie Arbeit des Töpfers und des Bilders oderBildhauers wird durch ebendasselbe Wort bezeich-net.^) ES waren noch zu Pausanias Zeiten inverschiedenen Tempeln Figuren der Gottheiten vonThon: als zuTritäa in Zlchaja,^) indem Tempel

t) Die ältesten Künstler haben auch in Pech gearbeitet.Dädalus machte eine Bildsäule des Herkules ausPech, zur Dankbarkeit/ daß dieser seinen Sohn Ika-rus begraben hatte. I. 2. c. 6. n. 4.)Dock sagt Pausanias (I, 9, c. i>) von eben dieserBildsäule, daß sie von Holz gewesen. Auch Juniusvergißt des Pechs (l> Z, c. 9.), wo er die verschiedenenMaterien der alten Statuen erzählt. Lessing.

Fea erinnert, daß dieser Tempel, nach des Pausa-nias Worten, allein den cliig nicht aberden Göttinen geweiht war, wie es Winckelmaiigesaßt. Pausanias spricht von dem Tempel der -<«--3--a>v, und dieses läßt stch von den Göt-tern wie von den Göttinen verstehen, wiewohlPausanias (I. L, c, Z>.) diese bestimt