Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
82
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S2 Geschichte der Kunst.

nicht erlaubet war / zn den Zeiten nämlich/ von wel-chen wir reden; aber mit der Kunst verhält es sichanders/ und man tonte dieselbe nicht erlernen/ oh-ne nach ihren Werken gezeichnet zu haben.

§. 16. Gedachte Meinung einiger griechischenScribente»/ und wen auch alle derselben beipflich-teten/ daß die Kunst von den Ägyptern zu ihnen ge-kommen sei/ wird nicht als ein Beweis der Wahr^heit angesehen werden von denjenigen/ welche diemenschliche Neigung gegen alles Fremde kennen/ vonwelcher die Griechen so wenig, als es andere Men-schen sind / frei waren : da sogar die Einwohner vonDeloS vorgaben/ daß ihr Fluß/ der ZnopuS/ ausdem Nil in Ägypten unter dem Meere durchkomme/und bei ihnen wieder in seine Quelle ausbreche.

§. 17. Es könte gegen die gemeine Meinungauch der verschiedene Gebrauch der Künstler der dreiVölker/ von welchen wir reden/ angeführet werden;da wir wissen/ daß bei den Hetruriern und bei denältesten Griechen die Inschrift auf die Figur selbstgesezet wurde/ welches sich an keinem ägyptischenWerke findet/-) wo die Hieroglyphen auf dem So-ll ?SIISSN. I. 2. c> ö.

2) Es finden sich auch Inschriften auf der Figur selbst.An einer kleinern Statue der Jsis aus Holz/ bei Cay-lu s (Il.ec. t. 5. snti<j. zzl. 2. n. 1 2.

p, g,) ist das ganze Gewand, von der Mitte des Leibesbis zu den Füßen, beschrieben. Im Mnseo der Fa-milie Bvrgia in Nelletri finden fich mehrere sehr alteügyxtische Gözenbilder in harten Steinen, Porcellan undSykomoros, wo auf der Figur Hieroglyphen cinge-,schnitten oder gemalt lind. Andere solcher beschriebenenBilder erwähnt Guasco <1,- ! 5t.it. >/!>. io.p. 29g. ch. >?.. p. Zz?.). Die uralte Svl>i nr in Bronze(Laz'l t. I. x!. >3 ^ 44.) (bei Fea t. l. z>. 60.) ist aufdem Körper beschrieben. F e a.